Archive für November 2009

Buchvorstellung & Ausstellungsinformationen

Einladung Pressekonferenz
Ausstellung- und Buchvorstellung

„Kalte Zeiten – Warme Zeiten“
Klimawandel(n) in Norddeutschland

Zur Projektvorstellung laden wir Sie am
Freitag, 27. November 2009 um 11 Uhr
herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.

Herausgegeben von Prof. Dr. Mamoun Fansa und Dr. Carsten Ritzau ist die Publikation „Klimawandel – Globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ anlässlich des Symposiums entstanden. Umfassend und anschaulich fasst dieser Band die Tagungsbeiträge zusammen und beschäftigt sich mit den vielen Facetten des Klimawandels – dabei geht es um seine Auswirkungen auf einzelne Schwerpunktregionen, um seine Folgen auf Mensch, Tier und Natur und auch um Projekte und Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Auf der Grundlage dieser Tagung wird die Sonderausstellung „Kalte Zeiten – Warme Zeiten“ Klimawandel(n) in Norddeutschland konzipiert.
Neben den beiden Herausgebern und dem Ausstellungsteam wird Ihnen für Ihre Fragen Herr Thomas Pyhel, der stellvertretende Leiter der Abt. Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU Osnabrück) zur Verfügung stehen. Wir freuen uns, ihn als Vertreter unseres Sponsors – der Tagung, der Publikation und der Sonderausstellung – zu diesem Termin begrüßen zu können.
Sie können den Termin nicht wahrnehmen? Sprechen Sie uns bitte an, wir schicken Ihnen gern ein Rezensionsexemplar dieses Buches und weitere Informationen. Melden Sie sich telefonisch unter der oben angegebenen Nummer oder per Mail an: corinna.endlich@naturundmensch.de.

Ausstellungsankündigung:

Sonderausstellung
„Kalte Zeiten – warme Zeiten: Klimawandel(n) in Norddeutschland“
30. April bis 01. August 2010

Im deutschen Küstenraum wird die Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um etwa 2,5 ° Grad steigen. Die Sommer werden wesentlich heißer und trockener sein und die Winter faktisch verschwinden, jedoch ist mit häufigeren Starkregenereignissen zu rechnen. Höhere Niederschlagsmengen und der beschleunigte Anstieg des Meeresspiegels erfordern für die Unterläufe von Ems, Weser und Elbe dauerhafte Anpassungsmaßnahmen. Der aktuelle Generalplan Küstenschutz berücksichtigt bei der Neubemessung der Deiche bereits den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels mit 50 statt der üblichen 25 Zentimeter pro Jahrhundert. Langfristig muss der Küstenschutz jedoch völlig neue Strategien entwickeln.
Im Wattengebiet besteht bereits heute ein erhebliches Sanddefizit. Vielerorts kann die Strandlinie nur durch regelmäßige massive Strandaufspülungen gehalten werden. Langfristig führt diese Situation zu einer landwärtigen Verlagerung der Inseln und damit zu einer Verkleinerung des als Weltnaturerbe anerkannten Wattenmeeres.

Dieses Szenario und die allgemeine Berichterstattung in den Medien führen in weiten Kreisen der Bevölkerung zu erheblicher Verunsicherung. Das Landesmuseum Natur und Mensch wird sich deshalb vom 30. April bis 1. August 2010 im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigen. Auf einer Gesamtfläche von 740 Quadratmetern werden einerseits die Grundlagen und globalen Auswirkungen der globalen Klimaveränderungen behandelt. Andererseits gilt ein Schwerpunkt den Auswirkungen in Norddeutschland, wobei wiederum ein besonderer Fokus auf den Küstenraum gelegt wird.
Mit dieser Sonderausstellung spricht das Museum Jung und Alt gleichermaßen an, doch geht es auch besonders darum, Schulklassen für den Besuch zu gewinnen und die Schülerinnen und Schüler in ihrem sehr privaten Umfeld für die Thematik „Klima- und Umweltschutz“ zu sensibilisieren.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation zwischen dem Landesmuseum Natur und Mensch mit verschiedenen Instituten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Ausstellung wird durch Mittel des Landes Niedersachsen sowie durch Zuwendungen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit, der EWE-Stiftung sowie der Papier- und Kartonfabrik Varel finanziert.

v. li: Thomas Pyhel (DBU), Prof. Mamaoun Fansa, Dr. Carsten Rizau.

Buchvorstellung:

Tagungsband
„Klimawandel –
Globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts“

Es sind Schlagzeilen, in denen „Horrorszenarien“ skizziert werden, welche die Menschen im Hinblick auf den Klimawandel verunsichern und erschrecken. „Dürrekatastrophe“, „Sintflut“ oder „Gletscherschmelze unbekannten Ausmaßes“ werden als Auswirkungen der Veränderungen des Klimas prognostiziert. Gleichzeitig entsteht durch eine derartige Berichterstattung der Wunsch nach Aufklärung und Antworten. Politik und Wirtschaft sind gefragt, mit Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit in Dialog zu treten.

Im Rahmen einer Fachtagung als Vorbereitung einer Sonderausstellung zum Thema „Klimawandel“ hat das Landesmuseum Natur und Mensch im Mai 2007 Klimaforscher, Geografen, Zoologen und viele Fachwissenschaftler mehr zur Diskussion über dieses aktuelle wie spannende Thema zusammen gebracht. Die Ergebnisse dieses wissenschaftlichen Austausches liegen nun mit dieser Publikation vor: anschaulich, unter Berücksichtigung des globalen wie regionalen Aspektes zeigt dieser Band Ursachen, Folgen und Maßnahmen gegen den Klimawandel auf.
Dabei geht es vor allem auch um die Rolle des Menschen in dem von ihm verursachten Problem. Das Buch ist somit mehr als eine Zusammenfassung eines Forschungsdialogs: Es bietet Anregungen für ein umweltbewusstes Handeln jedes Einzelnen.
Zu den Autoren zählen Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, des GKSS-Forschungszentrums, des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung sowie der Vogelwarte Helgoland.
Als Besonderheit werden in diesem Buch außerdem ausgewählte Vorträge der Tagung veröffentlicht, die speziell für Kinder und Jugendliche im Juli 2007 an der Carl von Ossietzky Universität veranstaltet wurde. Gerade die jungen Generationen sind es, die sich intensiv mit dem Problem des Klimawandels auseinandersetzt.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) steht für die Förderung innovativer Vorhaben in Umwelttechnik, Umweltforschung, Naturschutz sowie Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz. Mit dem Projekt – sowohl Tagung, Publikation als auch die anstehende Sonderausstellung – trifft das Landesmuseum Natur und Mensch diese Schwerpunkte, so dass die finanzielle Unterstützung durch diese Stiftung übernommen wurde.

Die Publikation ist im Museumsshop und im Buchhandel für 19,90 €  erhältlich (ISBN 978-3-89678-988-4).

“Xplora”

Xplora
Physik auf dem Marktplatz – im Labor – im Hörsaal
Die Praxis der Experimentalphysik in Europa zwischen 1700 und 1920

Sonderausstellung vom 08. November 2009 - 03. Januar 2010

Die Sonderausstellung – eine Ergänzung zur Präsentation „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ – thematisiert die Geschichte der Experimentalphysik in Europa vom 18. bis zum 20. Jahrhundert: mit funktionstüchtigen Nachbauten und historischen Instrumenten!
Xplora zeigt technische und wissenschaftliche Leistungen, die uns heute vielleicht schon selbstverständlich erscheinen. Oftmals sind es gerade die kleinen Dinge des Alltags, die uns das Leben erleichtern, die aber nicht (nur) durch „große und berühmte Köpfe“ entwickelt wurden. Es sind meist Gruppen von Personen, die den Fortschritt erfolgreich durchgesetzt haben. Praxis, Fantasie und Experiment, das alles beinhaltet diese Schau. Sie zeigt Wissenschaft populär und als Erlebnis. Natürlich nehmen auch die einzelnen Bereiche der Physik wie Elektrizität, Messverfahren oder Laborinstrumente einen großen Raum in dieser Ausstellung ein.
Geführte Rundgänge durch diese Ausstellung laden mit praktischen Vorführungen ein, die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten der Physik lebendig zu erfassen. Und das „Erfassen“ ist wörtlich zu verstehen: die Nachbauten der Originalgeräte können zum Teil selbst in Betrieb genommen werden; die Experimente sind somit besonders anschaulich und sinnlich erfahrbar. Probieren Sie es selbst!

Auf einer Ausstellungsfläche von 750 qm zeigen etwa 60 Exponate – die Rekonstruktionen der Experimente – über zwei Etagen die Highlights der Experimentalphysik über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrhunderten.  Dahinter bleiben darüber hinaus auch die Wissenschaftler selbst nicht zurück: Die Biografien bekannter und vielleicht nicht ganz so bekannter Forscher sind in der Ausstellung zu finden.

Forschungen und Entwicklungen von mehr als 200 Jahren nachzuzeichnen, bedeutet Akzente und Schwerpunkte zu setzen. Im Wesentlichen greift „Xplora“ daher folgende Themen auf:
1.    Die Entwicklung der experimentellen Naturforschung im Bereich der Elektrizität. Zunächst ist sie beinahe banal nur Gegenstand der öffentlichen Unterhaltung, steigt jedoch schon bald zum Bestandteil der akademischen Lehre auf. Spannend und unterhaltsam zugleich sind dabei die Geschichten von „reisenden Elektrisierern“, die ihre Vorführungen an öffentlichen Orten zeigten.
2.    Die hohen Ansprüche an ihre Genauigkeit erfüllten die Messverfahren und -instrumente bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts. Der Fortschritt in der Präzision machte die Experimentalphysik schnell zu einer wissenschaftlichen Disziplin. Die Entstehung von Laboratorien und spezialisiertem Handwerk ist die Folge.
3.    Demonstrationen und Praxisbezug setzen sich schließlich ab dem 19. Jahrhundert auch in der Lehre der Physik an den Universitäten durch: Studierende führen nun eigenständig experimentelle Arbeiten durch – eine Lehreinheit, die im Laufe der Zeit auch von den Höheren Schulen aufgegriffen wurde.

Die Ausstellung zeigt die Fortentwicklung der Wissenschaft mit all seinen verschiedenen Faktoren: harte und geduldige Arbeit, die Umsetzung theoretischer Vorstellungen und mathematischer Modelle, dem Verfolgen widersprüchlicher Ideen und langweiliger Laborarbeit und – nicht selten – auch der Zufall.
Die Entwicklung der Experimentalphysik zu einer wissenschaftlichen Disziplin, die Anerkennung als „ordentliche“ Wissenschaft oder die akademische Lehre von Experiment und Demonstration sind Schwerpunkte dieser Sonderausstellung!

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog entstanden, der in die Grundlagen der Experimentalphysik einführt und im Detail verschiedene Experimente anschaulich erklärt. Erschienen im Verlag Isensee in Oldenburg ist dieser Band für 7,- € im Museumsshop erhältlich.

Unsere Extras für Sie:

Für Schulklassen            Führung und Praxis
Für Schulklassen ab der 5. Jahrgangsstufe bieten wir eine Betreuung in der Ausstellung an; nutzen Sie in den außerschulischen Lernort „Museum“ – Sie erhalten eine altersgerechte Führung durch „Xplora“ und können unter Anleitung mit den Schülerinnen und Schülern in einem Praxisteil selbst aktiv sein.

Außerdem umfasst das Angebot selbstverständlich auch öffentliche Sonntagsführungen und Gruppenführungen für Altersstufen.

Das besondere Extra:
Kombiangebot „Ex oriente lux?“
Kombinieren Sie diese Ausstellung mit dem Besuch der Schau „Ex oriente lux?“ im Augusteum. Erleben Sie so die Geschichte der naturwissenschaftlichen Disziplinen von der Antike bis in die Neuzeit und steigen Sie dann vertiefen in die Experimentalphysik ein. Kombinierte Tickets besitzen eine Gültigkeit von zwei Tagen.
In der Ausstellung.

Internationale Sonderausstellung im Augustem

„Ex oriente lux?
Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“
vom 25. Oktober 2009 bis zum 24. Januar 2010

Wissenswertes zu Vorbereitung, Exponaten und Technik

Mit der Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ beteiligt sich das Landesmuseum Natur und Mensch an dem besonderen Jahr „Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009“. Reicht die Zeitspanne, die diese Schau mit der facettenreichen Darstellung der Geschichte der Naturwissenschaften von Mesopotamien und der Antike bis in die Neuzeit umgreift, weist sie doch ins Übermorgen – ins Jahr 2010.
Mehr als 1 ½ Jahre hat das wissenschaftliche Team unter der Leitung von Herrn Prof. Fansa die Ausstellung konzeptioniert und in regelmäßigen Sitzungen mit einem wissenschaftlichen Beirat beraten. Entstanden ist eine einmalige Zusammenstellung der Disziplinen Medizin, Pharmazie, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Astronomie.
Die Ausstellung umfasst 350 Exponate, entliehen von insgesamt 87 Leihgebern aus Museen, Bibliotheken und Sammlungen des In- und Auslands. Zudem haben 47 Autoren an dem umfassenden Begleitkatalog, der im Verlag Philipp von Zabern erschienen ist, mitgewirkt.
Auf einer Fläche von 850 qm wird die Sonderausstellung, die ausschließlich in Oldenburg gezeigt wird, da sie aufgrund der zahlreichen hochkarätigen Originale nicht als Wanderausstellung ausgerichtet werden konnte, drei Monate zu sehen sein. Als besonderen Standort hat das Landesmuseum Natur und Mensch das Augusteum gewählt; nicht aufgrund einer etwas größeren Ausstellungsfläche als sie dem eigenen Haus zur Verfügung steht, sondern aufgrund der idealen Voraussetzung, auf zwei Etagen „Raum-in-Raum-Kulissen“ gestalten zu können.
Dem Besucher stehen viele verschiedene Vermittlungswege in der Ausstellung zur Verfügung; der Rundgang allein, eine Führung oder mit einer Hörführung. Verschiedene interaktive Stationen sowie multimediale Inszenierungen unterstützen die Vermittlung zusätzlich.

Forscherdialoge & Kulturtransfer: „Pepper´s Ghost“ und der Blick in die Ferne

Galilei und Kepler im freundschaftlichen Dialog – das hätte durchaus am Beginn des 17. Jahrhunderts so geschehen können. Schwieriger wird es dagegen, will man sich ein Treffen des Künstlers Albrecht Dürer mit dem arabischen Mathematiker Al-Khwarizmi vorstellen.
Die Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ macht aber genau dies Unmögliche möglich: Vor  virtuellen Kulissen – inszeniert mit der Technik so genannter „Pepper´s Ghost“ – treten die Protagonisten aus Medizin, Astronomie, Mathematik und Philosophie in einen „kollegialen“ Dialog. Gedreht vor Blue- und Greenscreen sind es zwar fiktive Räume, die vor dem Auge des Besuchers entstehen, doch der Inhalt ihrer Gespräche ist dabei durchaus wissenschaftlich belegt. So erklärt William Harvey beispielsweise seine Entdeckung des Blutkreislaufs oder Kepler berichtet über seine Tätigkeit als Horoskop-Astronom am Hofe Rudolfs II.
Die Vernetzung von Gelehrten und Wissenschaften über Jahrhunderte und weite Entfernungen hinweg, wird durch Fernrohre demonstriert, die mit virtuellem Bildmaterial ausgestattet sind. Zudem gibt es Hörstationen und interaktive Touchscreens zur eigenen Benutzung.
Mit den multimedialen Inszenierungen in dieser Sonderausstellung wird dem Besucher unterhaltsam, spannend und lebendig – und das nicht nur durch die technische Umsetzung – die historische Dimension der Naturwissenschaften nahe gebracht. Gelegentlich dann auch in Form einer Zeitreise über weite geografische Entfernungen hinweg! So wird nicht zuletzt auch das zentrale Thema dieser besonderen Ausstellung verdeutlicht: Fortschritt und Wissenschaft sind nicht zuletzt auf ein kommunikatives Miteinander zurückzuführen, unabhängig von politischer oder religiöser Zugehörigkeit.

Publikationen und Begleitprogramm

Und für das Schmökern zu Hause gibt es zum einen den umfassenden wissenschaftlichen Begleitkatalog (526 S., vollfarbig; Mus-Preis 29,90 €); für jenen, der nur eine kleine, reich bebilderte Übersicht über den Ausstellungsrundgang mitnehmen möchten, bieten wir einen Kurzführer an; dieser ist mit unserem Medienpartner „epoc“ erschienen (42 S. vollfarbig; Mus-Preis 3,- €).

Das abwechslungsreiche Begleitprogramm bietet zahlreiche Angebote über den gesamten Zeitraum der Ausstellung hinweg. Konzerte, Vorträge und nicht zuletzt das Symposium am Ende der Ausstellung am 21. & 22. Januar 2010 unterstreichen, wie spannend und umfangreich das Thema ist – jede Naturwissenschaft für sich, wie auch das Thema des Kulturkontaktes zwischen Orient und Okzident im Speziellen.

„Experimente und Vorführungen – Wissenschaft lebendig und leicht zu verstehen“

Die Sonderausstellung „Xplora“ wird am Sonntag, den 08. November
im Landesmuseum Natur und Mensch eröffnet!

Wissenschaft durch das Experiment kennen und verstehen lernen, das heißt es ab kommenden Sonntag im Landesmuseum Natur und Mensch in der neuen Sonderausstellung „Xplora – die Experimentalphysik von 1700 bis 1920“. Im Vordergrund stehen hier 60 Nachbauten, die physikalischen Vorgänge demonstrieren und erklären – anschaulich, lebendig und abwechslungsreich lädt diese Schau Groß und Klein gleichermaßen ein, da sind sich die Ausstellungsmacher einig.
„Wir sehen „Xplora“ als sinnvolle Ergänzung zur bereits laufenden Sonderausstellung „Ex oriente lux“, betont Prof. Dr. Mamoun Fansa, der das Projekt „Xplora“ von der Uni Oldenburg gern in seinem Haus zeigt. Diese weitere Veranstaltung von Stadt der Wissenschaft unterstreicht den interdisziplinären Gedanken, mit dem Ausstellungen entstehen und für ein breites Publikum attraktiv gestaltet werden.
„Wir zeigen mit diesen Experimenten wie leicht zugänglich naturwissenschaftliche Zusammenhänge sein können und wünschen uns vor allem, Schulklassen ein attraktives Angebot an einem außerschulischen Lernort bieten zu können“, erklärt Herr Dr. Riess. Er hat beinahe schon 30 Jahre in die Konzeption und Umsetzung dieser zahlreichen nachbauten investiert. Ein besonderes Highlight ist die Inszenierung eines Marktplatzes, auf dem wie vor 200 Jahren, Elektrizität von Hand erzeugt wird, Funken sprühen und Schaulustige versammelt werden können. „Früher haben die Menschen sogar Geld dafür bezahlt, sich einen elektrischen Schlag versetzen zu lassen“, erklärt Herr Dr. Engels die authentische Situation, die hier nachgestellt wird.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 03. Januar 2010. Als Extra-Angebot sind Kombitickets zum Besuch von „Ex oriente lux“ und „Xplora“ erhältlich – Besucher zahlen dabei nur den Preis im Augustem und können mit dieser Karte auch das Landesmuseum Natur und Mensch besuchen. Damit beide Ausstellungen auch in Ruhe und ausführlich aufgenommen werden können, besitzt das Ticket eine Gültigkeit von zwei Tagen.
Außerdem ist zu „Xplora“ ein kleiner Begleitkatalog im Verlag Isensee erschienen; für 7,- € ist damit ein kurzer Einblick in die Welt der Experimentalphysik erhältlich, der auch so manches Einzelgerät noch einmal vorführt.
Bei der Montage - das Augenmuskelmodell.

Die Ausstellungsmacher - Dr. Riess, Dr. Engels & Prof. Fansa.

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