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23.10.2009 von Corinna Endlich.
Internationale Sonderausstellung
„Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“
öffnet am Freitag, den 23. Oktober 2009
ihre Tore für die Presse
Mit der Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ beteiligt sich das Landesmuseum Natur und Mensch an dem besonderen Jahr „Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009“. Reicht die Zeitspanne, die diese Schau mit der facettenreichen Darstellung der Geschichte der Naturwissenschaften von Mesopotamien und der Antike bis in die Neuzeit umgreift, weist sie doch ins Übermorgen – ins Jahr 2010.
Mehr als 1 ½ Jahre hat das wissenschaftliche Team unter der Leitung von Herrn Prof. Fansa die Ausstellung konzeptioniert und in regelmäßigen Sitzungen mit einem wissenschaftlichen Beirat beraten. Entstanden ist eine einmalige Zusammenstellung der Disziplinen Medizin, Pharmazie, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Astronomie.
Die Ausstellung umfasst 350 Exponate, entliehen von insgesamt 87 Leihgebern aus Museen, Bibliotheken und Sammlungen des In- und Auslands. Zudem haben 47 Autoren an dem umfassenden Begleitkatalog, der im Verlag Philipp von Zabern erschienen ist, mitgewirkt.
Auf einer Fläche von 850 qm wird die Sonderausstellung, die ausschließlich in Oldenburg gezeigt wird, drei Monate zu sehen sein. Als besonderen Standort hat das Landesmuseum Natur und Mensch das Augusteum gewählt. „Nicht aufgrund einer etwas größeren Ausstellungsfläche als sie dem eigenen Haus zur Verfügung steht, sondern aufgrund der idealen Voraussetzung, auf zwei Etagen „Raum-in-Raum-Kulissen“ gestalten zu können“, erklärt Prof. Mamoun Fansa, der damit auch die Arbeit des Gestalters Prof. Dr. Thiessen lobt. „Finanziell haben wir unsere anfänglichen Rechnungen von einer halben Million Euro überschritten, aber nicht nennenswert“, so Fansa mit einem Lächeln weiter.
Die Veranstalter sind sich sicher, mit dieser Sonderausstellung über die Grenzen der Region hinaus ein breites Publikum ansprechen zu können. Es sind zum einen die Originale, die vielen den Besuch in Oldenburg schmackhaft machen, und zum anderen die Verzahnung der Themen untereinander – Sprachkenntnisse, Verständigung ohne kulturelle, politische oder religiöse Vorbehalte und der Forscherdrang des Menschen sind die Grundvoraussetzungen der Wissenschaften. Diese Aspekte greift die Ausstellung auf und visualisiert über zwei Etagen anschaulich auch selbst komplizierte Fallbeispiele.
„Dem Besucher stehen viele verschiedene Vermittlungswege in der Ausstellung zur Verfügung; der Rundgang allein, eine Führung oder mit einer Hörführung. Verschiedene interaktive Stationen sowie multimediale Inszenierungen unterstützen die Vermittlung zusätzlich“, ergänzt Corinna Endlich abschließend am Ende der Besichtigung.
Nicht zuletzt gibt es erneut ein abwechslungsreiches Begleitprogramm, das zahlreiche Angebote über den gesamten Zeitraum der Ausstellung hinweg bietet. Konzerte, Vorträge und nicht zuletzt das Symposium am Ende der Ausstellung am 21. & 22. Januar 2010 unterstreichen, wie spannend und umfangreich das Thema ist – jede Naturwissenschaft für sich, wie auch das Thema des Kulturkontaktes zwischen Orient und Okzident im Speziellen. „Das dürfte so manchem Besucher in der Zeit des Lambertimarktes auch den Sinn für Kultur und Museum öffnen“, kommentiert Claus Spitzer-Ewersmann vom Projektbüro Stadt der Wissenschaft die Eröffnung der Sonderausstellung.
Schule von Athen; Original im Vatikan-Museum, Rom.
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21.10.2009 von Corinna Endlich.
Erste Objekthighlights in der Sonderausstellung „Ex oriente lux?“
Seit gut zehn Tagen laufen die Aufbauten für die internationale Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ auf Hochtouren. Nun sind die ersten hochkarätigen Exponate in Kurierbegleitung in Oldenburg, im Augusteum angekommen: Keilschrifttafeln, zum Teil mehr als 2.500 Jahre alt, werden sorgsam ausgepackt und für die Montage in der Vitrine vorbereitet. Dass sie dabei mit Handschuhen angefasst werden, ist durchaus berechtigt, liegt ihr Versicherungswert doch bei einer halben Million Euro. Die Tontafeln aus dem Vorderasiatischen Museum in Berlin sind im Zusammenhang mit dieser Ausstellung nicht nur ein Zeugnis der Schreibfertigkeit des Menschen lange bevor es Feder und Griffel gab. Sie belegen darüber hinaus das mathematische und astronomische Denken der Gelehrten in der Antike – auf ihnen befinden sich Quadratwurzeltabellen, Multiplikationsrechnungen sowie Sternzeichendarstellungen.
Hand in Hand laufen die Vorbereitungen aller Kollegen der Restaurierung, der Technik, der Tischlerei und der Grafik. Vor der Eröffnung für das Publikum wird geschraubt, Vitrinen gerückt und die Objekte eben auch in Position gebracht.
Vorbereitung der Objektmontage.
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10.10.2009 von Corinna Endlich.
Sehr geehrte Damen und Herren,
zwei Tage vor Beginn der Sonderausstellung „ Ex oriente lux ? – Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“, die vom 25. Oktober 2009 bis 24. Januar 2010 vom Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg präsentiert wird, möchten wir Ihnen die Möglichkeit zur eingehenden Information und zur Vorbesichtigung der Ausstellung geben.
In dieser außergewöhnlichen Ausstellung beherrschen Astronomie, Medizin, Ingenieurskunst, Physik, Chemie, Pharmazie, Biologie und Mathematik das Weltgeschehen. Zentren großer Entdeckungen und die Wege von Austausch und Vernetzung sind die Schauplätze: Wissensgesellschaften im Alten Ägypten und des Vorderen Orients; die klassische Antike und ihr Rückgriff auf fundierte Erkenntnisse babylonischer Zeit; Byzanz und die arabische Welt als Bewahrer antiken Wissens und als Nährboden kreativer, eigenständiger Forschungen; oder nicht zuletzt der Aufbruch in eine neue Welt der Forschungen in Europa des 16. Jahrhunderts. Wertvolle und außergewöhnliche Exponate internationaler Leihgeber kommen aus Leiden, Basel, Aleppo, Amsterdam, Turnus, London, Oxford und Wien.
Deshalb laden wir Sie herzlich zur Pressekonferenz
und exklusiven Vorbesichtigung
am 23. Oktober 2009 um 11 Uhr nach Oldenburg ein
(Augusteum Oldenburg –Elisabeth Str. 1 – 26135 Oldenburg)
Über die Ausstellung, ihre Hintergründe und Inhalte werden Sie die Ausstellungs-verantwortlichen unter Leitung von Prof. Dr. Mamoun Fansa informieren und Ihnen anschließend die Ausstellung in einer exklusiven Vorbesichtigung präsentieren.
Im Rahmen des Pressetermins möchten wir Ihnen gerne den Katalog zur Ausstellung und aktuelle Presseinformationen überreichen.
Aus organisatorischen Gründen wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns Ihre Teilnahme kurz per Mail an corinna.endlich@naturundmensch.de oder mit einem FAX unter: 0441-9244-399 bestätigen könnten.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
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6.10.2009 von Corinna Endlich.
Einladung
zur Pressekonferenz
Zu einer Pressekonferenz anlässlich des wissenschaftlichen Symposiums „Lawrence von Arabien“ als Vorbereitung einer internationalen Sonderausstellung, die das Landesmuseum Natur und Mensch im November 2010 zeigen wird, laden wir Sie herzlich am
Mittwoch, den 07. Oktober 2009 um 14:00 Uhr
in das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.
Wer kennt ihn nicht, Lawrence von Arabien aus David Leans gleichnamigen Kinoklassiker von 1962? Diese weltweit bekannte historische Persönlichkeit ist aber keinesfalls ein leicht zu fassender Charakter schwer fällt es, eine Trennlinie zwischen der historischen, der literarischen und der medialen Figur des T. E. Lawrence zu ziehen.
Um den Mythos „Lawrence“ – daher auch der Untertitel von Symposium und Ausstellung „Genese eines Mythos“ – in der Sonderausstellung vor dem Hintergrund von Rezeption und Zeitgeschichte sowie auch den Mechanismus der Mythenbildung kritisch beleuchten zu können, trägt das Landesmuseum Natur und Mensch die Fachkapazitäten zu diesem Thema zusammen. Mehr als 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland referieren und diskutieren mit dem interessieren Publikum über seine Person, sein Heldentum, sein Werk sowie auch den politischen Hintergrund seines Wirkens.
Die Ergebnisse dieses Symposiums dienen als qualifizierte Grundlage für die Sonderausstellung, die im November 2010 beginnt. Außerdem wird die Ausstellung von April bis September 2011 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kultur der Welt in Köln gezeigt.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Ausstellung von der Kulturstiftung des Bundes unterstützt wird.
Auf der Pressekonferenz stehen Ihnen die Kuratoren der Ausstellung Prof. Dr. Mamoun Fansa und Prof. Dr. Detlef Hoffmann für Fragen und Informationen zur Verfügung. Die Tagung findet statt am 08. & 09. Oktober 2009!
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Prof. Dr. Mamoun Fansa unter Tel.: 0441/9244-302 oder an die Pressestelle bei Corinna Endlich, Tel.: 0441/9244-323 bzw. per Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de.
Mit freundlichen Grüßen
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