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25.9.2009 von Corinna Endlich.
„Ein Totenschiff und Borneos schreckliche Schönheit“
Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch
vom 27. September bis zum 25. Oktober 2009
Seit der Steinzeit hat der Mensch Figuren, Kultpfähle und Masken gefertigt. Sie überbrücken die Trennung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Form und Gestalt werden zumeist von dem Weltbild der Gesellschaft bestimmt, in der diese Kunsterzeugnisse entstehen.
Diese Ausstellung zeigt ausgewählte Holzarbeiten aus Borneo der Sammlung GEEST – über Jahrzehnte zusammengetragen handelt es sich hierbei um Kunstwerke, ja um einzigartige Traumgebilde. In ihnen nehmen Ängste und Hoffnungen der Künstler und der Menschen im Hintergrund Gestalt an.
Zur Kunst wurden die Holzarbeiten auf Borneo jedoch erst im 20. Jahrhundert erhoben, was auf ein verändertes Bild vom Jenseits zurückzuführen ist. Die jenseitigen Machthaber verschwanden, ihre Rolle als Mittler zwischen Leben und Tod trat zurück – sie kamen aus der Funktion.
Als Arbeiten voller Ausdruckskraft und Interpretation sind sie nun am Landesmuseum Natur und Mensch zu sehen. Lassen Sie sich mitreißen von der Emotionalität, die von diesen Exponaten ausgeht.
Die Sonderausstellung, bestückt mit mehr als 200 erstklassigen Exponaten, ist täglich außer montags zu besichtigen. Auf zwei Etagen bewegen Sie sich durch die Götter- und Geisterwelt Borneos; während sich in dem großen Saal vor allem die schlank aufragenden Figuren, die so genannten Hampatongs, befinden, wird die Galerie dominiert durch Masken verschiedenster Ausprägung – z. T. mit kräftigen Farben bemalt, z. T. in einfacher Holzstruktur belassen.
Begleitend zur Ausstellung ist ein umfangreiches Nachschlagewerk entstanden – ein Komplettband mit der Sammlung GEEST (inkl. CD) für 29,- € sowie eine nicht wenige attraktive Publikation mit dem Titel „GEEST – Kampf der Kulturen“ für 13,- €. Beide Bände können Sie auch ausschließlich als CD bekommen.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di – Fr 9:00 – 17:00 Uhr
Sa & So 10:00 – 17:00 Uhr
montags geschlossen
Eintritt:
Tageskarte: 3,- €
erm. Tageskarte: 1,50 €
Familienkarte: 5,- €
Totenschiff
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17.9.2009 von Corinna Endlich.
Einladung
zur Pressevorbesichtigung
Zu einer Pressevorbesichtigung anlässlich der
Sonderausstellung
„Ein Totenschiff
und Borneos schreckliche Schönheit“
laden wir Sie am
Freitag, den 25. September 2009 um 11:00 Uhr
herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.
Erleben Sie die Faszination der Stammeskunst-Sammlung GEEST, die von zwei chinesischen Sammlern auf Borneo zusammengetragen wurde. Vorbereitet wurde diese Ausstellung von Dr. Helmuth Steenken und Gesche Enge, die Sie zusammen mit Herrn Prof. Dr. Mamoun Fansa auf dieser Pressekonferenz begrüßen.
Begleitend zur Ausstellung ist ein umfangreiches Nachschlagewerk entstanden – ein Komplettband mit der Sammlung GEEST (inkl. CD) für 29,- € sowie eine nicht wenige attraktive Publikation mit dem Titel „GEEST – Kampf der Kulturen“ für 13,- €. Beide Bände können Sie auch ausschließlich als CD bekommen.
Nähere Informationen fordern Sie bitte direkt bei der Pressestelle bei Corinna Endlich unter Tel.: 0441/9244-323 bzw. per Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de.
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4.9.2009 von Corinna Endlich.
„Das erste Haus am Platz“
in der Reihe der Neuen Architekturführer des Stadtwandel-Verlags
Im feierlichen Rahmen haben die Verantwortlichen aus Museum, Verlag und Sponsoring am 03. September 2009 eine neue Ausgabe des Neuen Architekturführers des Stadtwandel-Verlags vorgestellt: Das Landesmuseum für Natur und Mensch reiht sich damit ein in solch historische Gebäude wie das Naturkundliche Museum oder so moderne Komplexe wie die Botschaft der USA, beide in Berlin. Neue Blickwinkel, im Foto zum Teil über zwei Seiten gesetzt, und die durch den Autor Felix Zimmermann fesselnd beschriebene Baugeschichte rücken einen einmal anderen Aspekt dieses Museum in den Vordergrund: Seine Architektur – drinnen wie draußen.
Für den Verleger Daniel Fuhrhop war nach seinem Umzug nach Oldenburg vor zwei Jahren schnell klar, dass das Landesmuseum Natur und Mensch in seine Reihe der Neuen Architekturführer aufgenommen werden muss. „Sicherlich beeindruckt dieses Haus, bestehend ja eigentlich aus zwei Gebäuden, schon allein mit seiner Fassaden, der großen Steintreppe oder den Sphingen davor, doch hat mich zudem eben auch die Raum- und Ausstellungsgestaltung im Inneren überzeugt, Herrn Fansa von der Idee einer architektonischen Aufnahme seines Hauses zu überzeugen“ so Fuhrhop. Viel Überzeugungsarbeit benötigte es nicht, denn „als wir sicher gehen konnten, dass wir die Ersten in Oldenburg sein werden, die im Rahmen dieser Buchreihe erscheinen sollten, konnte ich dem nur zustimmen“, berichtet Prof. Fansa schmunzelnd über die Verhandlungen mit dem Verlag.
Die teilnehmenden Gäste konnten sich dann an diesem Abend selbst von den vielen Facetten der Ausstellungsetagen überzeugen, da Herr Fansa zu einem Rundgang einlud.
Dass mit diesem Buch, erhältlich übrigens im Museumsshop und im Buchhandel, ja auch ein Stück Stadtgeschichte einzigartig dokumentiert ist, darüber freut sich ebenso die LzO, die diese Publikation großzügig finanziell unterstützte.
Vorstellung des Neuen Archutekturführers im Landesmuseum Natur und Mensch.
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