Archive für Juni 2009

Einladung zur Pressevorbesichtigung am 03. Juli 2009 um 11:00 Uhr!

der Sonderausstellung “Schmetterlinge - Boten der Götter”!

Zu einer Pressevorbesichtigung anlässlich der

Sonderausstellung
„Schmetterlinge – Boten der Götter“

laden wir Sie am

Freitag, den 03. Juli 2009 um 11:00 Uhr

herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.

Sie sind bunt, schön und allgegenwärtig – Schmetterlinge! Von der Raupe, über die Puppe entsteht ein Falter – diese Metamorphose, die Lebensräume in unserer heimischen Region und auch in den Tropen sowie Aspekte des Naturschutzes fasst diese Ausstellung zusammen. Dass Schönheit und Farbenpracht diesem Insekt jedoch oftmals auch nicht nutzten, zeigt darüber hinaus die Kulturgeschichte dieses Tieres. Gut oder Böse – entscheiden Sie selbst über den Schmetterling!
Ein umfangreiches Rahmenprogramm lädt darüber hinaus zum Mitmachen ein und gibt viele Möglichkeiten für Kreativität – besonders in der Ferienzeit!

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog mit den Schwerpunktthemen, ausführlichen Objektbeschreibungen und vielen farbigen Abbildungen im Primus-Verlag Darmstadt erschienen. Für 12,90 € ist dieser im Museum sowie im Buchhandel erhältlich. Für die jungen Leser gibt es einmal mehr ein Kinderbuch zum Thema.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Pressetext oder wenden sich direkt an die Pressestelle bei Corinna Endlich unter Tel.: 0441/9244-323 bzw. per Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de.

Mit freundlichen Grüßen
i. A.

gez. Corinna Endlich M.A.; Pressesprecherin

Schmetterlinge - Boten der Götter

Schmetterlinge sind oft farbenprächtig, schön anzusehen, Zeichen des Frühlings und Sommers und besitzen eine große Artenvielfalt. In ihrer Pracht und Fülle wie auch in ihrer historischen Bedeutung und Vielschichtigkeit werden diese Insekten in der Sonderausstellung präsentiert! Dabei gibt es einheimische und tropische Lebendexemplare zu bestaunen: in zwei begehbaren Gewächshäusern. Um darüber hinaus das Tier und seinen Aufbau verstehen zu lernen, erfährt der Besucher in den einzelnen Ausstellungsräumen anhand präparierter Schmetterlinge wissenswerte Details ihrer Biologie und Fauna.
Formen- und Farbenreichtum, ihre Biologie mit ihren Verwandlungskünsten und Abwehrstrategien ist ebenso spannend wie das Wechselspiel von Schmetterling und Mensch: Einerseits wird der Seidenspinner bereits seit Jahrtausenden domestiziert, anderseits werden einige Arten in der Land- und Forstwirtschaft als Schädling bekämpft. Nicht selten sind es wahre Sammelleidenschaften, die der Schmetterling beim Menschen geweckt hat.

Schlaglichter dieser Ausstellung:
• Biologie und Naturschutz
• Faszination in Volksglaube und Wissenschaft
• Zwischen Kultur und Natur

Galt der Schmetterling bereits in der Antike als Sinnbild für die Wiedergeburt, stellt er in der christlichen Kunst noch heute das Symbol für Hoffnung auf Auferstehung dar. In dem kulturhistorischen Schwerpunkt beschäftigt sich die Ausstellung mit der Bedeutung dieses Tieres für den Menschen im Wandel der Zeit. Der Schmetterling ist weit mehr als ein Zierelement auf kostbarem Porzellan, wertvollen Schmuckstücken oder Grabsteinen, so werden ihm im Laufe der Jahrhunderte nicht nur positive Assoziationen zugeschrieben.
Schmetterlinge sind heute allgegenwärtig – als Bildmotiv in der Kunst oder als Symbol in der Mythologie, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Ausstellung ist interdisziplinär: Ergebnisse der Biologie, Archäologie, Geschichte und Völkerkunde kommen hier zusammen. Durch die Betrachtung von Vergangenheit und Gegenwart wird der Blick des Besuchers für die Zukunft geschärft.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen rund um den Schmetterling – von der Anatomie bis zum Zauber von Aussehen und Bedeutung. Ein Kinderbuch klärt am Rande einer fiktiven Rahmengeschichte spielerisch und für den jungen Leser zugeschnittene Fachfragen.
Ein abwechslungsreiches pädagogisches Begleitprogramm für Jung und Alt, Groß und Klein haben wir für Sie organisiert. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der website zur Ausstellung: www.schmetterlinge.naturundmensch.de.

Öffnungszeiten des Landesmuseums Natur und Mensch Eintrittspreise
Di – Fr 9:00 – 17:00 Uhr Tageskarte: 3,- €
Sa & So 10:00 – 17:00 Uhr erm. 1,50 €
Mo geschlossen Familienkarte: 7,- €

So genannte “Spanische Flagge”; Foto Carsten Heinecke.

Gilgamesch – Archäologie einer unsterblichen Gestalt im Alten Orient

Sonderausstellung vom 28. Juni bis zum 13. September 2009

Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, der ältesten Gestalt der Literaturgeschichte zu begegnen. Zahlreiche herausragende Exponate geben eindrucksvolle Einblicke in die Lebenswelt dieses über 5.000 Jahre alten Schriftzeugnisses.
„Heldenhafter junger Mann“ bedeutet dieser Titel übersetzt; und als solcher steht Gilgamesch, der junge König von Uruk, gelegen im heutigen Irak, im Mittelpunkt der Erzählungen. Festgehalten in Ton, z. B. in babylonischer Keilschrift, mag das Epos zu Recht als einer der ältesten Klassiker der Literatur gelten.

Diese Erzählung beinhaltet mehr als den Bericht der Lebensgeschichte eines Regenten. Das Gilgamesch-Epos zeigt die Verbindung zwischen Schicksal, Erkenntnis und Läuterung. Darüber hinaus berührt es Themen, die den Alltag eines jeden Menschen – damals wie heute – bestimmen: Freundschaft, Familie, Sexualität und Tod, Liebe und Rache, Glück und Unglück.
Visualisiert werden in der Ausstellung die verschiedensten Perspektiven dieser Schrift:
Die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte sowie der historische Kontext der Erzählung. Das Schriftzeugnis ist gefüllt mit politischen wie wirtschaftlichen Inhalten; es erzählt z. B. von dem Ausgreifen Mesopotamiens auf die benachbarten Regionen. Gilgameschs Auseinandersetzung mit der Göttin Ishtar reflektiert den konfliktgeladenen Umgang mit der eigenen Religion; allein schon die Hauptfiguren Gilgamesch und Enkidu stehen für besondere Inhalte: sie repräsentieren des Gegenüber von städtischer Kultur und wilder Natur.
Schrifttafeln und -denkmäler, Terrakotten, Figuren aus Stein, Bronze und Edelmetallen, kostbarer Schmuck und aufwändige geschnitzte Siegel sind nur eine kleine Reihe von hochwertigen Exponaten, die in der Ausstellung die Welt des Alten Orients darstellen.

Die Ausstellung, ein Kooperationsprojekt des Museums August Kestner Hannover und des Instituts für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin.
Ein Begleitkatalog ist für 12,50 € erhältlich.

Öffnungszeiten des Landesmuseums Natur und Mensch
Di – Fr 9:00 – 17:00 Uhr
Sa & So 10:00 – 17:00 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise:
Tageskarte: 3,- €
erm. 1,50 €
Familienkarte: 7,- € (2 Erwachsene, 2 Kinder)
Stempelsiegel, Darstellung eines babylonischen Helden, 6./5. Jh. v. Chr.

Die Frau ist ein Junge von ca. 12 Jahren!

Antike Moorleichen helfen bei der Arbeit der Rechtsmedizin heute

mit diesen und vielen weiteren spannenden Ergebnissen konnten Prof. Dr. Mamoun Fansa, leitender Museumsdirektor, und Prof. Dr. Klaus Püschel, Leiter der Rechtsmedizin an der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf, die Zuhörer der Pressekonferenz am 23. Juni 2009 überraschen.
„Für mich ist die Erforschung der vor langer Zeit Verstorbenen eine besondere Herausforderung. Dabei nimmt die „Dame“ aus Esterwegen eine ganz persönliche Stellung ein,“ erklärt Prof. Klaus Püschel. Er ist in Varel zur Schule gegangen und kann sich so allein aus privaten Gründen sehr für diese Tote begeistern. Insgesamt 12 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich über mehrere Wochen dieser Moorleiche angenommen, die bis Mitte Juli in der Dauerausstellung Moor im Landesmuseum Natur und Mensch auch dem Publikum zugänglich ist.
„Wir möchten mit dieser Integration der Toten in die Ausstellung den Wert unserer Forschungen und der interdisziplinären Arbeit unterstreichen und damit auch für den Erhalt unserer umfassenden Sammlungsbestände plädieren,“ äußert sich Prof. Dr. Mamoun Fansa. Der technische Entwicklungsstand in Medizin, Anthropologie und Rechtsmedizin ermöglicht völlig neue Wege, historisches Material zu untersuchen. „Das lohnt vor allem auch bei Exponaten, die über Jahrzehnte in unseren Archiven schlummern,“ so Fansa weiter, „dabei haben die Erkenntnisse der Moorleiche aus der Esterweger Dose unsere Erwartungen weit übertroffen.“

Die der stets als Frau zwischen 20 und Jahren angesprochene Tote handelt es sich um eine männliche Person, noch dazu um einen Jungen im Alter von ca. 12 Jahren! Hochauflösende CT-Aufnahmen des Gesamtskeletts – für die Geschlechtsbestimmung sind das vor allem der Schädel und das Becken – ergeben einen umfassenden medizinischen und anthropologischen Befund. „Wir haben die Knochenstruktur, im Besonderen die Knochendichte analysiert. Der Vergleich der Oberarmknochen ergab dabei eine höhere Dichte des rechten Armes. D. h. das vor 800 bis 1000 Jahren verstorbene Kind war rechtshändig,“ erläutert Prof. Püschel an dem ausgestellten Skelett. Eine ähnliche Vergleichsstudie wurde zudem an den Hüft- und Beinknochen vorgenommen, mit einem deutlichen Befund: Der Junge war stark gehbehindert. „Eine Behinderung, die im Laufe seines Lebens zunahm, wie die CT-Bilder zeigen,“ so der Rechtmediziner.

Natürlich sind auch an dieser Moorleiche noch Fragen ungeklärt; so lassen sich keinerlei Aussagen zur Todesursache machen. Eine Vernachlässigung, die man aufgrund der Einschränkung beim Gehen vielleicht annehmen könnte, ist allerdings auszuschließen. Das belegen erneut die Knochen, die keinerlei Mangelernährung aufweisen.

Eines steht für Museumsdirektor Mamoun Fansa fest: Ist die Moorleiche nach der Tournee durch die USA im Jahr 2012 zurück, wird sie mit all diesen spannenden Ergebnissen – und es folgen in nächster Zeit noch weitere Untersuchungen – dauerhaft im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen sein. „Das Haus trägt zu Recht den Beinamen „Moorleichenmuseum“; ein Name, der sich in der Oldenburger Bevölkerung durchgesetzt hat,“ meint Prof. Fansa augenzwinkernd.

Für Fragen und weiterführende Informationen stehen Herr Prof. Dr. Fansa als leitender Direktor des Hauses – Tel.: 0441/9244-302 – und die Pressesprecherin Corinna Endlich M.A. – Tel.: 0441/9244-323 bzw. per Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de – Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.
Prof. Dr. Mamoun Fansa und Prof. Dr. Klaus Püschel vor dem Jungen.

Eine Moorleiche geht auf Weltreise!

Modernste Untersuchungsmethoden der Rechtsmedizinkommen bei der Moorleiche aus der Esterweger Dose zum Einsatz!Moorleichen gibt es viele im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg; insgesamt sind es sechs Leichen sowie das Haarteil (mit Kopfhaut) eines weiteren Verstorbenen. Ausgestellt sind im Rahmen der Dauerausstellung „Weder See noch Land – Moor – eine verlorene Landschaft“ drei komplette Moorleichen, jenes Haarfragment und der Junge von Kayhausen als Röntgenbild.Die Moorleiche aus der Esterweger Dose wurde am 27. Februar 1939 bei Torfarbeiten entdeckt und quasi als Knochenansammlung durch die Mitarbeiter des Moorgutes Sedelsberg geborgen. Nachdem sie ans Museum in Oldenburg gelangte – damals noch Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte – wurden fachkundige Untersuchungen an der Fundstelle durchgeführt. Diese ergaben keine weiteren Erkenntnisse – es stand fest: Man hatte ausschließlich Knochenreste eines Toten im Moor in Esterwegen gefunden; Nachweise für Weich- oder Gewebeteile bzw. Bänder des menschlichen Körpers gab es nicht.Anthropologische Untersuchungen an dem Skelett ergaben schnell die Deutung einer etwa 1,50 m großen jungen Frau, verstorben im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Datierung erfolgte über die Pollenanalyse. Sie belegt ein Alter zwischen 800 und 1000 Jahren.Aufgrund der Leihanfrage durch das Reiß-Engelhorn-Museum in Mannheim, die „Dame aus der Esterweger Dose“ im Rahmen eines internationalen Ausstellungsprojektes durch die USA auf Wanderschaft zu schicken, strebte das Landesmuseum Natur und Mensch eine Neubewertung dieser Moorleiche an. Im Frühjahr 2009 wurde sie daher dem Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg übergeben. Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Klaus Püschel wurden dort osteologische Untersuchungen zur Knochendichte, zur Mikrostruktur der Knochen und zu den anatomischen Besonderheiten an der Moorleiche vorgenommen.Hochauflösende, experimentelle radiologische Verfahren kamen zum Einsatz; genauer die etablierten Methoden der Kontaktdiographie, der peripheren quantitativen Computertomographie und der hochauflösenden dreidimensionalen Mikrocomputertomographie. Das Besondere, und das war natürlich für das Landemuseum von großer Wichtigkeit, an dem Vorgehen ist die Tatsache, dass das Skelett absolut störungsfrei, d. h. ohne Substanzverlust analysiert werden konnte. Alle Skelettanteile blieben vollständig intakt und konnten dennoch umfassend osteologisch untersucht werden!Und im Ergebnis? Atemberaubende neue Erkenntnisse: Aus der Dame wurde ein männlicher Jugendlicher im Alter von bis zu 12 Jahren. Die Messung der Knochendichte der Arme lässt die Rechtshändigkeit der Moorleiche mit großer Wahrscheinlichkeit vermuten. Hinzu kommt eine so genannte Immobilisations-Osteoporose, d. h. ein rechtsseitiger Knochendefekt der unteren Extremitäten, der Beine. Zusammen mit dem Befund der Hüftknochen ist von einer Gehbehinderung, einem Humpeln des Jungen zu Lebzeiten auszugehen.Mit der Moorleiche aus der Esterweger Dose zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch einmal mehr wie sehr der Einsatz interdisziplinärer Forschungen und moderner Techniken auch an „Altexponaten“ einen spannenden Erkenntnisgewinn bringt. Unabhängig von der Fundgeschichte und der Dauer der Archivierung der Objekte im Magazin des Museums kann es immer wieder zu neuen Ergebnissen in der Wissenschaft kommen, die das Haus im internationalen Vergleich zu einem attraktiven Kooperationspartner werden lassen.

Foto: Der Finder der Moorleiche 1939.

Eine halbe Million Euro für ein einzigartiges Projekt der Wissenschaft!

Virtueller Blick in die AusstellungsgestaltungIm Rahmen von „Oldenburg – Stadt der Wissenschaft“ eröffnet das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg am 25. Oktober 2009 die Internationale Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ im Augusteum! In einer ersten Pressekonferenz am 03. Juni haben Veranstalter, Gestalter und Vertreter der Stadt dieses einzigartige Ausstellungsprojekt vorgestellt.

Meilensteine aus Wissenschaft und Forschung stehen bis zum 24. Januar 2010 im Mittelpunkt dieser Schau. Aus der Vergangenheit den Blick in die Zukunft richten, das ermöglicht diese Ausstellung – ganz im Sinne der Übermorgenstadt Oldenburg. „300 hochkarätige Exponate aus den großen Museen und Sammlungen Europas sind angefragt. Jedes einzelne von Ihnen, z. B. Handschriften, medizinisches Gerät oder Navigationsinstrumente, belegt Fortschritt und Innovation. Sie zeichnen die Geschichte der Naturwissenschaften nach“ erklärt Prof. Dr. Mamoun Fansa den Wert der Objektzusammenstellung.
Zur Realisierung dieser internationalen Sonderausstellung ist eine halbe Million Euro zusammengetragen worden. Finanzielle Mittel, die vom Land Niedersachsen, aus dem Etat „Stadt der Wissenschaft“, aber auch von Sponsoren stammen. „Unser besonderer Dank richtet sich an die Stiftung Niedersachsen, die EWE-Stiftung sowie die Oldenburgische Landesbank, ohne deren Unterstützung dieses Projekt in dem geplanten Umfang nicht umzusetzen wäre,“ so Fansa weiter.

Es sind zum einen die einzelnen Disziplinen Medizin, Physik, Chemie, Mathematik, Pharmazie, Ingenieurskunst, Biologie, Mathematik und Astronomie, welche die Ausstellung beherrschen. Darüber hinaus stehen zum anderen der Wissenstransfer, der Austausch und die Fortentwicklung von Methoden und Techniken im Laufe der letzten 3. Jahrtausende im Vordergrund. „ Durch Ausstellungsarchitektur und lebendige Inszenierungen entführen wir die Besucher nicht nur in eine ihnen fremde Zeit, sondern auch in einen völlig anderen Kulturraum,“ beschreibt Prof. Dr. Jens-Peter Thiessen seinen Gestaltungsplan der Ausstellungsräume. Mit ihm hat das Museumsteam einen idealen Partner zur Visualisierung des Themas gefunden. Zu den Schauplätzen und Zentren der Vernetzung zählen Alexandria, Bagdad, Toledo, Florenz und Paris. Sie alle stehen jeweils für eine besondere Epoche, in der Kommunikation und Dialog die Wissenschaften vorantrieben und die Menschen unterschiedlicher Kulturen einander näher brachten.

Für den Erfolg dieser Sonderausstellung garantieren neben den erstklassigen Leihgebern wie beispielsweise dem Britischen Museum in London, dem Louvre oder dem Deutschen Museum in München die zahlreichen Begleitveranstaltungen. „Der Besuch von „Ex oriente lux?“ soll ein Erlebnis sein, für eine altersunabhängige Klientel,“ betont Corinna Endlich, Pressesprecherin und Museumspädagogin m Landesmuseum. Dafür sorgt ein breit gefächertes Begleitprogramm mit Konzerten, Vorträgen, einem Ausflug in die Welt der Wissenschaftler heute oder dem praktischen Umsetzen neu gewonnener Erkenntnisse – auch das Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Alle Beteiligten sind sich einig darin, dass das Landesmuseum Natur und Mensch mit diesem Projekt alle drei Schlüsselbegriffe des Oldenburger Konzeptes „Übermorgenstadt“ aufgreift: Talent, Toleranz und Technologien.

Informationen über Oldenburg, die Reisemöglichkeiten und touristischen Angebote im Umland erhalten Interessierte über die OTM, unter Tel.: 0441/36161366.

Zu sehen ist die Sonderausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ vom 25. Oktober 2009 bis zum 24. Januar 2010 im Augusteum, in der Elisabethstr. 1 in Oldenburg!

Für Fragen und weiterführende Informationen stehen Herr Prof. Dr. Fansa als leitender Direktor des Hauses – Tel.: 0441/9244-302 – und die Pressesprecherin Corinna Endlich M.A. – Tel.: 0441/9244-323 bzw. per Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de – Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

|