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“Das Kind aus der Esterweger Dose”

Einladung zur Buchvorstellung

„Das Kind aus der Esterweger Dose“
Dokumentation einer außergewöhnlichen Skelett-Moorleiche

Zur Buchvorstellung laden wir Sie am
Mittwoch, 17. März 2010 um 11 Uhr
herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.

„Es lag noch eine Leiche im Keller des Museums“, so könnte die Idee für die umfangreichen neuen Untersuchungen an der Moorleiche aus der Esterweger Dose im Scherz bezeichnet werden.
Der wissenschaftliche Ehrgeiz, auch dieser Leiche ein möglichst authentisches Profil zurückzugeben, das war der Anreiz für Prof. Dr. Mamoun Fansa. Gemeinsam mit zahlreichen interdisziplinären Fachkolleginnen und -kollegen konnte ein völlig neues Mosaik über diesen hochinteressanten Fund erstellt werden.
Diese nun erschienene Publikation beinhaltet alle Untersuchungsergebnisse z. B. der Rechtsmedizin, der Skelettbiologie, der Zahnmedizin oder der Radiologie. Auch neue Verfahren kamen hier zum Einsatz, wie die Röntgen-Fluoreszenz-Spektroskopie in Kooperation mit der University of Buffalo. Des Weiteren geht dieses Buch zudem auf die Forschungs- und Fundgeschichte dieser Moorleiche ein – diese zeigt einen spektakulären Werdegang von einer Frau zu einem männlichen Teenager.
Neben Herrn Prof. Dr. Mamoun Fansa nimmt Prof. Dr. Klaus Püschel vom Institut für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an der Buchvorstellung teil.
Sie können den Termin nicht wahrnehmen? Sprechen Sie uns bitte an, wir schicken Ihnen gern weitere Informationen. Sprechen Sie uns an, telefonisch unter obiger Rufnummer oder per Mail an: corinna.endlich@naturundmensch.de.
Die Skelettmoorleiche aus der Esterweger Dose.

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Angola & Namibia

Von Entspannung bis Abenteuer

 Lichtbildvortrag von Corinna Endlich M. A.
am Donnerstag, 11. März 2010 um 19:30 Uhr
im Landesmuseum Natur und Mensch

Angola – vielen als Land Afrikas bekannt, das lediglich durch Kriegberichte in die Medien gelangte. Doch Angola hat weit mehr zu bieten, das hat die Referentin auf ihrer fünfwöchigen Pressereise erfahren. Die Menschen, Städte, Landschaften und verschiedene Projekte der Welthungerhilfe stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags. Es ist kein Urlaubsbericht, denn dieser Beitrag zeigt den Einsatz der Helfer und der Menschen vor Ort für den Aufbau der Rahmenbedingungen für ein funktionierendes Leben.
Mit einem kleinen Abstecher in das Reiseland Namibia bietet dieser Vortrag außerdem atemberaubende Naturaufnahmen.

Der Vortrag findet im Rahmen des Schwerpunktthemas „Afrika“ der VHS Oldenburg statt.
VVK – 6,- € / AK – 7,- €

Besuch eines einheimischen Marktes in Angola.

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Familientag am Sonntag, 28. Februar 2010!

Familientag
„Abenteuer Archäologie“
am Sonntag, 28. Februar 2010 von 10 – 16:30 Uhr

Am Sonntag, den 28. Februar ist es wieder soweit: Das Landesmuseum Natur und Mensch lädt Familien, Interessierte und Museumsfreunde zu einem Eventtag ein. Unter dem Motto „Abenteuer Archäologie“ dürfen sich unsere Besucherinnen und Besucher – Große wie Kleine – als Forscher fühlen, auf Entdeckungsreise gehen und sich zudem gern unterhalten lassen. Im Mittelpunkt stehen neben der aktuellen Sonderausstellung „GAZA – Brücke zwischen Kulturen“ auch die Dauerausstellungen mit vielen Tierpräparaten und archäologischen Schätzen.
Der Familientag richtet sich vor allem an unsere jungen Gäste, die anschaulich durch die Sonderausstellung geführt werden, spielerisch mit Wissenschaft umgehen, selbst kreativ sein und ihr Wissen in einer Rallye beweisen können. Neben Buchpreisen für die richtigen Antworten erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bei der Abgabe des Fragebogens eine kleine Belohnung. Das Mitmachen zählt!
Zu unseren Highlights gehören die Lesungen aus fantasievoller Kinderliteratur: Helga Bürster liest aus „Das Geheimnis des Tells“ und aus „Leihst Du mir Deinen Blick“.
Die Cafeteria ist den ganzen Tag geöffnet und hält auch hier ein familienfreundliches Angebot bereit. Zudem gewährt das Museum an diesem Tag 25% Rabatt auf alle hauseigenen Bücher, darunter wie gewohnt zahlreiche Formate für den kindlichen Leser.

Eintritt frei bis 18 Jahre.
Erwachsene zahlen 1,- € Eintritt

Unser detailliertes Programm:

10 – 16:30 Uhr        Rallye durch das Museum (Beginn ist jederzeit möglich)
10 – 16:30 Uhr        „Antike Siegel selbst gemacht“
11 & 14 Uhr            Lesung: „Das Geheimnis des Tells“
12 & 15 Uhr            Familienführungen durch die Sonderausstellung „GAZA“
13 & 16 Uhr            Lesung: „Leihst Du mir Deinen Blick“
Mitmachaktionen im Landesmuseum Natur und Mensch.

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“155 Oldenburger Köpfe”

Das Fotoalbum für den Oberdeichgräfen
Hans Christoph Peters von 1867

18 Monate zu spät gratulierte Großherzog Nikolaus Friedrich Peter am 18. März 1867 dem damaligen Oberdeichgräfen Hans Christoph Peters (1797-1868) nachträglich zu dessen 50-jährigen Dienstjubiläum, nachdem er ihm am Tag zuvor den Titel Staatsrat und das Komturkreuz des Großherzoglichen Haus- und Verdienstordens verliehen hatte. Der Vorstand des II. Oldenburgischen Deichbandes schickte ihm ein Anerkennungsschreiben, und seine Mitarbeiter, Kollegen und Freunde überreichten ihm zur Erinnerung ein Album mit 155 Porträtfotos. In der äußerst kurzen Zeit von 15 Tagen war es Oberregierungsrat Ludwig Hofmeister (1805-1885) gelungen, die vielen Bilder zu bekommen und sie in ein Album mit einem prächtigen Ledereinband einfügen zu lassen.
Über mehrere Stationen gelangte das wertvolle Jubiläumsgeschenk 1970 in das heutige Landesmuseum Natur und Mensch. Für die jetzt durch Professor Dr. Mamoun Fansa herausgegebene und mit einem Vorwort von Professor Dr. Albrecht Eckhardt versehene Faksimile-Ausgabe, die vom Verlag Isensee erstellt wurde, hat Rudolf Wyrsch aus Westerstede, ein früherer Mitarbeiter des Staatsarchivs Oldenburg, zu jedem Porträt eine Kurzbiografie verfasst, und zwar für die drei oldenburgischen Monarchen, die Peters erlebt hat, sowie für Offiziere, Staatsdiener, Landwirte, Kaufleute und Auktionatoren. Mehr als 100 der Kurzbiografien bilden gewissermaßen ein „Who’s who“ des oldenburgischen Deich- und Wegebaus um 1867.
Finanziell unterstützt wurde das Projekt freundlicherweise durch die LzO und die Olldenburgische Landschaft. Zudem konnte als weiterer Kooperationspartner der Oldenburger Landesverein gewonnen werden. Erhältlich ist diese bemerkenswerte Publikation bei Isensee und im Buchhandel zum Preis von 19,80 €.

Buchpräsentation im Landesmuseum Natur und Mensch.

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Einladung zur Buchvorstellung

Einladung zur Buchvorstellung

„155 Oldenburger Köpfe“
Das Fotoalbum für den Oberdeichgräfen Hans Christoph Peters von 1867

Zur Buchvorstellung laden wir Sie am
Freitag, 26. Februar 2010 um 11 Uhr
herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.

„Aus der Vergessenheit gerissen“, so könnte man das Entstehen dieses besonderen Buches, des Faksimiledrucks des Fotoalbums für den Oberdeichgräfen Hans Christoph Peters aus dem Jahr 1867 bezeichnen.
Dieser nun erschienene Band ist weit mehr als eine reine „Neuauflage“ des bemerkenswerten Zeitdokuments -  allen Personenbildern sind die biografischen Angaben hinzugefügt worden. Die Personen haben damit nicht nur ein Gesicht, sondern erzählen persönliche Details. Für diese aufwändige Forschungstätigkeit zeichnet sich der langjährige Mitarbeiter des Staatsarchivs, Rudolf Wyrsch verantwortlich.
Neben Herrn Wyrsch werden die Ideengeber Prof. Dr. Mamoun Fansa und Prof. Dr. Albrecht Eckhardt an dem Termin teilnehmen. Ebenso aus den Reihen der Sponsoren, ohne die die Verwirklichung dieser Ausgabe nicht möglich gewesen wäre, Dr. Michael Brandt von der Oldenburgischen Landschaft sowie Udo Unger von der LzO. Auch begrüßen Sie der Verleger Florian Isensee und Prof. Dr. Ludwig Freisel, als Vertreter des Kooperationspartners, dem Oldenburger Landesverein.
Sie können den Termin nicht wahrnehmen? Sprechen Sie uns bitte an, wir schicken Ihnen gern weitere Informationen. Melden Sie sich telefonisch unter 0441/9244-302 oder per Mail an: kerstin.bruns@lmnm.niedersachsen.de.
Umschlaggestaltung der Reprint-Ausgabe.

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Gaza - vielfältige Geschichte - eine archäologische Ausstellung

„GAZA – Brücke zwischen Kulturen6.000 Jahre Geschichte“vom 31. Januar bis zum 05. April 2010 Eine archäologische Sonderausstellung von großer kultureller VielfaltWeit reichen die Spuren menschlichen Wirkens im Gazastreifen zurück – die ersten Siedlungsreste datieren in die zweite Hälfte des 5. Jahrtausends v. Chr. Bald schon existierten in diesem fruchtbaren Gebiet Kulturen mit einem hohen Maß an Mobilität und weit reichenden Handelskontakten. Gaza wurde zum Knotenpunkt des Handels- und Karawanenwege aus Mesopotamien, dem persischen Golf und Südarabien. Nicht zuletzt war dieser Landstrich dadurch auch Umschlagplatz für Produkte aus dem Orient auf ihrem Weg in den Mittelmeerraum.Die archäologischen Hinterlassenschaften zeugen weiterhin von einer Kultur, die durch ein Neben- und Miteinander vorderasiatischer, ägyptischer, griechisch-römischer und orientalischer Einflüsse geprägt ist. Es zeichnet sich eine kulturelle Diversität ab, die über Jahrhunderte hinweg erhalten bleibt und ein hohes Maß an Toleranz beweist. So blieb das christliche Leben von der islamischen Eroberung nahezu unbehelligt; die neuen Herrscher brachten neue kulturelle und soziale Institutionen ins Land, erbauten Moscheen, Universitäten, Schulen, Krankenhäuser und vieles mehr.Diese Ausstellung, die sich mit der Kulturgeschichte im Gazastreifen von den Anfängen bis in die Neuzeit beschäftigt, ist mehr als die historische Darstellung eines bewegten Landstriches dieser Welt. Sie zeigt markante Beispiele eines reichen und vielfältigen kulturellen Erbes, das ohne Zweifel durch schwere Zeiten gegangen ist.Das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg bietet nun erstmals in Deutschland überhaupt die Gelegenheit, sich über die kulturhistorische Vergangenheit des Gazastreifens zu informieren.Rahmendaten:Ausstellung:        350 ExponateFläche:        ca. 700 qmLeihgeber:        Jawdat Khoudary, Privatsammler, GazaDépartement des Antiquités et du Patrimoine culturel palestinien (DACH) – die Palästinensische Antikenverwaltung, RamallahInszenierung:    auf zwei Etagen; thematisch aufgeteilt beginnt es auf der Galerie mit der     Chronologie; im großen Saal sind es dann die Schwerpunkte Kulturaustausch, Handel, Religionen und DialogInformationen:        www.gaza.naturundmensch.dePublikationen und BegleitprogrammUnd für das Schmökern zu Hause gibt es zum einen wissenschaftlichen Begleitkatalog 150 S., vollfarbig; Mus-Preis 14,- €); erschienen im Verlag Phillip von Zabern.Im Rahmen des Begleitprogramms steht diese Sonderausstellung vor allem bei unserem Familientag am Sonntag, 28. Februar 2010 von 10:00 – 16:30 Uhr im Mittelpunkt.Ein Museum ist ein Erlebnisort für die ganze Familie; besonders dann, wenn ein attraktives Angebot an Aktionen und Veranstaltungen zum Mitmachen lockt. Im Februar 2010 ist es wieder soweit: Das Landesmuseum Natur und Mensch lädt bei freiem Eintritt zum Besuch der Dauerausstellungen und der aktuellen Sonderausstellung ein. Auf dem Programm stehen Führungen – kindgerecht und anschaulich –, kreatives Gestalten und wie gewohnt ein besonderes Highlight für Jung und Alt!Prof. Dr. Mamoun Fansa stellt die Chronologie Gazas vor.

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Einladung zur Pressevorbesichtigung “Gaza”

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich der Eröffnung der neuen Sonderausstellung

„GAZA – Brücke zwischen Kulturen
6.000 Jahre Geschichte“
laden wir Sie herzlich zur
Pressevorbesichtigung am
Donnerstag, 28. Januar 2010 um 14:00 Uhr

ins Landesmuseum Natur und Mensch ein.

GAZA – gelegen zwischen Ägypten und Israel, besitzt eine gleichsam spannende wie bewegende Vergangenheit aus friedlichem Zusammenleben zahlreicher Völker und Kulturen sowie dem Auftreten von Kriegen und Eroberungen. Auf den Spuren der vielschichtigen Vergangenheit zeichnet diese Ausstellung die archäologischen Forschungen dieser Region nach, zeigt einmalige Objekte und bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Gazastreifens.
Ägypter, Perser, Römer, Byzantiner, islamische Dynastien oder Osmanen haben diesen Landstrich geprägt – die Sonderausstellung visualisiert Zeiten der Blüte und des internationalen Fernhandels. Und nicht zuletzt wird auch die Position der Religionen, die ein hohes Maß an Austausch, Dialog und Toleranz demonstrieren, erklärt.
Diese Ausstellung zeigt über 300 hervorragende Exponate des wechselvollen Miteinanders verschiedenster Kulturen – zum ersten Mal in Deutschland.

Zur Ausstellung ist im Verlag Phillip von Zabern ein Katalog erschienen, der die Kulturgeschichte Gazas anschaulich und mit zahlreichen Objektfotos darstellt. Erhältlich ist der Band zum Museumspreis in Höhe von 14,- €.
Gern stellen wir Ihnen weitere Informationen sowie auch Bildmaterial zur Verfügung. Sprechen Sie uns an: corinna.endlich@naturundmensch.de.

Aphrodite oder Hekate, Marmor, hellenistisch oder römisch.

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Auszeichnung an das Landesmuseum Natur und Mensch

Ausstellung „Ex oriente lux?“ beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich

Oldenburg, 22. Januar 2010 – Die Ausstellung „Ex oriente lux?“ des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg zählt zu den Preisträgern des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Eingebunden in die Tagung zur Ausstellung zeichnete Holger Jorek von der Deutschen Bank Oldenburg die kulturgeschichtliche Schau heute als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Am Beispiel außergewöhnlicher Exponate können sich die Besucher über die Ursprünge aus unterschiedlichen Wissenschaften wie Astrologie, Medizin oder Mathematik informieren. Damit ist das Projekt Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird.

Anlässlich der Preisverleihung betonte Holger Jorek: „Die Ausstellung eröffnet eine Zeitreise zu den wissenschaftlichen Entdeckungen aus der Antike bis hin zur Neuzeit. Damit fördert das Landesmuseum innovative Wissensvermittlung und den Dialog zwischen unterschiedlichen Völkern.

Prof. Dr. Mamoun Fansa, der leitende Direktor des Landesmuseums Natur und Mensch kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein.“ „Die Vielfalt, die diese Ausstellung zeigt, der Wissenstransfer hinter den einzelnen Themenschwerpunkten und mit Oldenburg der einzige Standort dieser Präsentation zu sein, hat uns zur Bewerbung bewogen. Für uns bedeutet dieser Preis eine große Anerkennung für eine tolle Teamarbeit, die überregional ausstrahlt“, so Prof. Fansa weiter.

Die Tagung zur Ausstellung war ein wunderbarer Anlass, die Preisverleihung in das Projekt „Ex oriente lux“ einzubinden. Der Wettbewerb wie die Sonderausstellung sind interdisziplinär und fördern die wissenschaftliche Kommunikation. Und innovativ geht es weiter, da das Landesmuseum Natur und Mensch 2010 noch weitere spannende und aktuelle Themen, so z. B. zum Klimawandel oder Lawrence von Arabien, im Programm hat.

Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die unabhängige Jury. Damit zählt die Ausstellung „Ex oriente lux?“ zu den 365 Preisträgern, die mit ihren zukunftsfähigen Ideen Deutschland als das „Land der Ideen“ repräsentieren. „Die ‚Ausgewählten Orte 2010‘ zeigen auf vielfältige Weise die Innovations- und Gestaltungskraft Deutschlands. Jeden Tag sehen wir, wie durch das enorme Potential, das hier in der Region steckt, das bundesweite Netzwerk an Ideen wächst“, begründet Holger Jorek das Engagement der Deutschen Bank.

Pressekontakte:

Ausgewählter Ort Deutsche Bank Presse Deutschland – Land der Ideen
Ansprechpartner (N.N.) Friederike Borgmann Verena Schad
Tel.: Tel.: 069/910-38039 Tel.: 030/206459-13
E-Mail: friederike.borgmann@db.com schad@land-der-ideen.de

Preisträger Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
Ansprechpartner Corinna Endlich
Tel.: 0441/9244-323
E-Mail: corinna.endlich@naturundmensch.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.naturundmensch.de oder www.land-der-ideen.de

Holger Jorek (li), Dt. Bank OL & Prof. Mamoun Fansa bei der Preisverleihung.

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Buchvorstellung & Ausstellungsinformationen

Einladung Pressekonferenz
Ausstellung- und Buchvorstellung

„Kalte Zeiten – Warme Zeiten“
Klimawandel(n) in Norddeutschland

Zur Projektvorstellung laden wir Sie am
Freitag, 27. November 2009 um 11 Uhr
herzlich ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.

Herausgegeben von Prof. Dr. Mamoun Fansa und Dr. Carsten Ritzau ist die Publikation „Klimawandel – Globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ anlässlich des Symposiums entstanden. Umfassend und anschaulich fasst dieser Band die Tagungsbeiträge zusammen und beschäftigt sich mit den vielen Facetten des Klimawandels – dabei geht es um seine Auswirkungen auf einzelne Schwerpunktregionen, um seine Folgen auf Mensch, Tier und Natur und auch um Projekte und Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Auf der Grundlage dieser Tagung wird die Sonderausstellung „Kalte Zeiten – Warme Zeiten“ Klimawandel(n) in Norddeutschland konzipiert.
Neben den beiden Herausgebern und dem Ausstellungsteam wird Ihnen für Ihre Fragen Herr Thomas Pyhel, der stellvertretende Leiter der Abt. Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU Osnabrück) zur Verfügung stehen. Wir freuen uns, ihn als Vertreter unseres Sponsors – der Tagung, der Publikation und der Sonderausstellung – zu diesem Termin begrüßen zu können.
Sie können den Termin nicht wahrnehmen? Sprechen Sie uns bitte an, wir schicken Ihnen gern ein Rezensionsexemplar dieses Buches und weitere Informationen. Melden Sie sich telefonisch unter der oben angegebenen Nummer oder per Mail an: corinna.endlich@naturundmensch.de.

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Ausstellungsankündigung:

Sonderausstellung
„Kalte Zeiten – warme Zeiten: Klimawandel(n) in Norddeutschland“
30. April bis 01. August 2010

Im deutschen Küstenraum wird die Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um etwa 2,5 ° Grad steigen. Die Sommer werden wesentlich heißer und trockener sein und die Winter faktisch verschwinden, jedoch ist mit häufigeren Starkregenereignissen zu rechnen. Höhere Niederschlagsmengen und der beschleunigte Anstieg des Meeresspiegels erfordern für die Unterläufe von Ems, Weser und Elbe dauerhafte Anpassungsmaßnahmen. Der aktuelle Generalplan Küstenschutz berücksichtigt bei der Neubemessung der Deiche bereits den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels mit 50 statt der üblichen 25 Zentimeter pro Jahrhundert. Langfristig muss der Küstenschutz jedoch völlig neue Strategien entwickeln.
Im Wattengebiet besteht bereits heute ein erhebliches Sanddefizit. Vielerorts kann die Strandlinie nur durch regelmäßige massive Strandaufspülungen gehalten werden. Langfristig führt diese Situation zu einer landwärtigen Verlagerung der Inseln und damit zu einer Verkleinerung des als Weltnaturerbe anerkannten Wattenmeeres.

Dieses Szenario und die allgemeine Berichterstattung in den Medien führen in weiten Kreisen der Bevölkerung zu erheblicher Verunsicherung. Das Landesmuseum Natur und Mensch wird sich deshalb vom 30. April bis 1. August 2010 im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigen. Auf einer Gesamtfläche von 740 Quadratmetern werden einerseits die Grundlagen und globalen Auswirkungen der globalen Klimaveränderungen behandelt. Andererseits gilt ein Schwerpunkt den Auswirkungen in Norddeutschland, wobei wiederum ein besonderer Fokus auf den Küstenraum gelegt wird.
Mit dieser Sonderausstellung spricht das Museum Jung und Alt gleichermaßen an, doch geht es auch besonders darum, Schulklassen für den Besuch zu gewinnen und die Schülerinnen und Schüler in ihrem sehr privaten Umfeld für die Thematik „Klima- und Umweltschutz“ zu sensibilisieren.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation zwischen dem Landesmuseum Natur und Mensch mit verschiedenen Instituten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Ausstellung wird durch Mittel des Landes Niedersachsen sowie durch Zuwendungen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit, der EWE-Stiftung sowie der Papier- und Kartonfabrik Varel finanziert.

v. li: Thomas Pyhel (DBU), Prof. Mamaoun Fansa, Dr. Carsten Rizau.