11.5.2012 von der Pressestelle.
Unter dem Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ begehen die Oldenburger Museen am Sonntag, den 20. Mai 2012, den 35. Internationalen Museumstag. Zahlreiche Programmpunkte in den Kultureinrichtungen bieten in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Abwechslung, Spannung und Unterhaltung. Bei freiem Eintritt reicht das Angebot von besonderen Führungen, Vorträgen, Mitmachaktionen bis hin zur kostenlosen Ausleihe der neuen Hörführung, die ab sofort die Dauerausstellungen im Landesmuseum Natur und Mensch ergänzt.
„Das diesjährige Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ will Herausforderungen und
Chancen thematisieren, denen Museen sich erfolgreich stellen. Ausstellungen, Vermittlungsangebote, aber auch interne Strukturen der Museen befinden sich in einem permanenten Wandel.“, heißt es in einer Erklärung des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg nimmt diesen Tag zum Anlass, die neuen Hörführungen – die stimmungsvoll Einblicke in die Museumsarbeit liefern und den Rundgang durch die Ausstellung mit Interviews mit Wissenschaftlern und Detailinformationen zu Exponaten bereichern – erstmals den Besucherinnen und Besuchern vorzustellen. So ist die Ausleihe der Abspielgeräte an diesem Tag kostenlos.
Des Weiteren thematisiert eine Sonderführung um 10.30 Uhr im Dauerausstellungsraum „Naturaliencabinett“ die Anfänge der Museen oder zeigt unter dem Titel „Vom Umgang mit Moorleichen“ um 15.30 Uhr, wie aktuelle Forschungsergebnisse in museale Ausstellungen Einzug halten und Expertenwissen für die Gesellschaft öffnen. Um 14.00 und 16.00 Uhr erhalten Interessierte in der aktuellen Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ neueste Erkenntnisse aus der Meteoritenforschung.
Als ein Highlight lädt ein eindrucksvoll bebilderter Vortrag von Bernward Große, Mitglied der Astronomischen Vereinigung Oldenburger Sternfreunde und Kooperationspartner der aktuellen Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“, um 11.15 Uhr zu einer Reise durch das Sonnensystem ein. Unter dem Titel „Frage einen Sternenfreund…“ haben Besucherinnen und Besucher zusätzlich ganztägig die Möglichkeit, Fragen zu astronomischen Themen zu stellen und zu diskutieren.
Der Eintritt sowie die Teilnahme an allen Aktionen sind an diesem Tag kostenlos.
Bildmaterial zum Download unter:
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Das Landesmuseum lädt zum Internationalen Museumstag. Foto: Landesmuseum Natur und Mensch
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11.5.2012 von der Pressestelle.
Ob der Museumsdirektor höchstpersönlich, Wissenschaftler, Künstler oder Restauratorin - in Form eines kleinen Abspielgerätes und eines Kopfhörers begleiten sie die Gäste ab dem 20. Mai 2012 durch die Dauerausstellungen des Landesmuseums Natur und Mensch. Zehn Hörstücke erläutern stimmungsvoll und abwechslungsreich Hintergründe zur Forschung, Museumsarbeit und Geschichte der Ausstellungsobjekte. Weitere rund 50 Kurzbeiträge liefern ergänzende Informationen zu archäologischen Objekten, Tierpräparaten oder das menschliche Leben und die Landschaft im nordwestdeutschen Raum. Am 20. Mai, anlässlich des Internationalen Museumstages, stehen die Hörführungen nun erstmals zur Ausleihe zur Verfügung. An diesem Tag ist die Ausleihe kostenfrei.
Ein Knopfdruck: und eine Kreissäge kreischt, eine Standbohrmaschine sirrt – Der Künstler Michael Lukas erklärt die Vorgehensweise bei der Neugestaltung der Ausstellung. „Wir erfinden als Künstler die Dinge ständig neu.“ So laut wie bei der künstlerischen Neugestaltung der Ausstellungsräume wird es bei Arbeit der Restauratorin Kappelhoff-Beckmann fast nie – auch dies erfahren Besucher bei der Hörführung. Sie zeichnet verantwortlich dafür, dass die Objekte in den Ausstellungen so lange wie möglich erhalten bleiben. „Unsere Feinde sind Licht, Temperatur, Feuchtigkeit und schadstoffhaltige Materialien.“ Auch die Restaurierung der oftmals sehr fragilen Objekte liegt in Ihrer Hand. „Da gibt es nur eine Chance. Wenn man etwas falsch macht, sind die Objekte unwiederbringlich verloren.“. Von der Erstellung des wohl weltweit größten Moorpräparats für die Dauerausstellung „Moor“ und der Vorgehensweise bei der Vogelpräparation berichten Mitarbeiter des Museums und erläutern Ihre Arbeit an den Ausstellungsstücken. Und woher kommt das Wissen, das in der Ausstellung vermittelt wird? Die Wissenschaftler Dr. Peter Pieper, forensischer Archäologe am rechtsmedizinischen Institut der Universität Düsseldorf, und Prof. Michael Schultz, Leiter der Arbeitsgruppe Paläopathologie der Universitätsmedizin Göttingen, erklären ihr detektivisches Vorgehen bei ihrer täglichen Arbeit am Beispiel des Jungen von Kayhausen - einer der Moorleichen, die das Museum beherbergt.
Noch acht weitere Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen kommen neben den Museumsmitarbeitern in den Hörstücken zu Wort, darunter beispielsweise Prof. Dr. Franz Bairlein, Direktor des Instituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven, Dr. Joachim Blankenburg, Geologe und Vorstandmitglied der Deutschen Gemeinschaft für Moor- und Torfkunde oder Prof. Dr. Christoph Zollikofer, Cellist und Anthropologe an der Universität Zürich.
Angestoßen und weitestgehend umgesetzt wurde das Projekt noch unter dem vorherigen Museumsdirektor Prof. Dr. Mamoun Fansa und nun unter Peter-René Becker zum Abschluss gebracht. Moorleichen, Naturschutz, Großsteingräber, Wurt-Stratigrafie, Vogelzug, Paläobotanik, Landwirtschaft und Massentierhaltung sowie die Exponate Moorblock und „Hängende Steine“ sind die Themen der zehn Hörstücke. Die anderen etwa 50 Kurzbeiträge geben zusätzliche Details zu Exponaten preis. „Sie sollen den Blick auf die Dinge schärfen, die in den Dauerausstellungen präsentiert werden.“, erhofft sich Museumsdirektor Dr. Peter-René Becker. Aus Getreidekörnern in einer Vitrine eröffnet sich mit dem Kopfhörer im Gepäck auf einmal eine ganze Geschichte über das Leben der Menschen der Urgeschichte: was sie aßen, wie sie ihre Felder bestellten. Und beim Gang durch die Ausstellung Moor kann man nun den Gesang des höchstseltenen Goldregenpfeifer hören. Ein Vergnügen, das ist in der Natur nur sehr selten ist, da diese Vogelart in Mitteldeutschland allein noch in den Moorlandschaften Niedersachsens zu finden ist, wie der Besucher sogleich in diesem Beitrag erfährt.
Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg sticht als eines der ältesten Museen in Norddeutschland vor allem durch seine ästhetische, durch das Künstlertrio PARAMETER gestaltete Dauerausstellung hervor. Die Sammlungsschwerpunkte Naturkunde und Vorgeschichte verschmelzen hier zu einer ineinander verwobenen Präsentation. Auf vier Etagen erfahren die Besucher Spannendes und Wissenswertes zu den Landschaftsformen Moor, Geest, Küste und Marsch, zu ihrer Entstehung, sowie zu ihren tierischen, pflanzlichen und menschlichen Bewohnern und den vorkommenden Mineralien. Die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur bilden stets einen besonderen Schwerpunkt.
Hintergrundinformationen:
In den Hörführungen sind die Dauerausstellungen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg thematisiert:
• Weder See noch Land.
Moor – eine verlorene Landschaft
• Vom Eise befreit.
Geest – reiche Geschichte auf kargem Land Niedersachsen
• Mensch und Meer.
Küste und Marsch – eine ewige Liebesgeschichte
• Naturalien-Cabinett
• Aquarium
Regulärer Ausleihpreis: 2 € pro Abspielgerät + Kopfhörer
Ausleihe nur gegen Pfand.
Sprechende Personen der 10 Hörstücke:
Landesmuseum Natur und Mensch
• Dr. Peter-René Becker, leitender Museumsdirektor
• Dr. Ulf Beichle, Biologe und stellvertretender Museumsdirektor
• Prof. Dr. Mamoun Fansa, ehemaliger Museumsdirektor
• Kay Fuhrmann, Präparator
• Stefanie Kappelhoff-Beckmann, Restauratorin
• Dr. Carsten Ritzau, Biologe
• Frank von Wolff, Präparator und ehemaliger Werkstattleiter
• Prof. Dr. Remmer Akkermann, Vorsitzender der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems
• Dr. Rolf Bärenfänger, Archäologe und Direktor der Ostfriesischen Landschaft Aurich
• Prof. Dr. Franz Bairlein, Direktor des Instituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven
• Dr. Felix Bittmann, Leiter des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung
• Dr. Joachim Blankenburg, Geologe und Vorstandmitglied der Deutschen Gemeinschaft für Moor- und Torfkunde
• Prof. Luise Giani, Bodenkundlerin an der Universität Oldenburg
• Prof. Dr. Dietrich Hagen, Geograf
• Michael Lukas, Künstler
• Dr. Peter Pieper, forensischer Archäologe am rechtsmedizinischen Institut der Universität Düsseldorf
• Prof. Dr. Michael Schultz, Leiter der Arbeitsgruppe Paläopathologie der Universitätsmedizin Göttingen
• Prof. Dr. Christoph Zollikofer, Cellist und Anthropologe an der Universität Zürich
Pressebilder:
Bild: Neue Hörführungen am Landemuseum Natur und Mensch liefern spannende Details zu Exponaten. Foto: Landesmuseum Natur und Mensch
Bild: Ob Museumsdirektor oder Restauratorin – in Form kleiner Abspielgeräte begleiten sie Besucherinnen und Besucher ab sofort auf Wunsch durch die Dauerausstellungen. Foto: Landesmuseum Natur und Mensch
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4.5.2012 von der Pressestelle.
Die Vielfalt am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg wächst
Drei neue Angebote bereichern das Veranstaltungsprogramm.
Am Dienstag, den 8. Mai um 15 Uhr, findet im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg das erste CaféGespräch statt - ein Angebot speziell für ältere Museumsfreunde.
Frau Dr. Christina Wawrzinek wird in einem Kurzvortrag ihren Arbeitsplatz am Museum vorstellen und aus dem Tätigkeitsfeld der Archäologie berichten. Im Anschluss bietet sich bei Tee, Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre die Möglichkeit zu anknüpfenden Fragen und Gesprächen. Die Kosten betragen inkl. Kaffee und Kuchen 8,50 €. Interessierte sollten sich rechtzeitig anmelden.
In der neuen Reihe „CaféGespräche“ wird ein Ausstellungsraum des Landesmuseums Natur und Mensch für einen Nachmittag zum Café. Bei Kaffee, Tee und Kuchen bietet sich die Gelegenheit, über wichtige und interessierende Themen im Umfeld des Museums zu sprechen. Ein Kurzvortrag zu unterschiedlichen Themen liefert jeweils den Ausgangspunkt für die Gespräche. Um eine Rückkehr bei Tageslicht zu ermöglichen, beginnen die Veranstaltungen immer bereits um 15.00 Uhr.
Neben „CaféGespräche“ gibt es seit dem 2. Quartal noch zwei weitere neue Angebote am Landesmuseum Natur und Mensch:
Unter dem Titel „Tastend durchs Museum“ werden Führungen speziell für Sehbehinderte und Blinde angeboten, die eine intensive sinnliche Auseinandersetzung mit Themen aus den Dauerausstellungen ermöglichen. Erstveranstaltung ist hier Freitag, der 11. Mai um 11.00 Uhr, zum Thema „Flut und Deiche in Norddeutschland“. Anlässlich des 50. Jahrestages der großen Sturmflut von 1962 sollen im Museum die Auswirkungen von Fluten und Schutzmöglichkeiten thematisiert werden. Zusätzliche Termine für Gruppen gibt es nach Vereinbarung.
Mit „Neu in Norddeutschland“ wurde ein Programm entwickelt, dass sich zum Ziel setzt, Neu-Oldenburgern ein erstes Kennenlernen und Entdecken der typisch norddeutschen Landschaften zu ermöglichen. Hierzu können spezielle Führungen in den Dauerausstellungen gebucht werden, die sich thematisch gut mit einer Exkursion ins Umland verbinden lassen. Das Museum berät interessierte Gruppen bei der Wahl der Exkursionsziele.
Weitere Informationen zu Preisen und Anmeldung unter:
museum@naturundmensch.de
Tel. 0441-9244-300
www.naturundmensch.de
Bildmaterial zum Download:
Bild 1: Die Geest – eine typisch norddeutsche Landschaft und ein Ort der menschlichen Geschichte, wie dieses nachgestaltete Megalithgrab in der Dauerausstellung „Geest“ am Landesmuseum Natur und Mensch verdeutlicht. Foto: J. Schwanke
Bild 2: Der Blanke Hans – ein künstlerisches Modell einer Welle macht die Kraft des Wassers in der Dauerausstellung „Küste und Marsch“ „begreifbar“. Foto J. Schwanke
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12.4.2012 von der Pressestelle.
Donnerstag 19. April
19.30 Uhr
mit Prof. Dr. Alexander Deutsch, Universität Münster
Nach derzeitigem Wissen gab es auf unserem Planeten nur einmal ein globales, durch einen Asteroideneinschlag verursachtes Desaster - vor 65 Millionen Jahren. Es verursachte ein plötzliches, weltweites Massensterben, dem viele Tierarten, darunter auch die Dinosaurier zum Opfer fielen. Dieses „Chicxulub-Ereignis“, benannt nach einem Ort in Mexiko, lässt sich weltweit mit geochemischen und mineralogischen Untersuchungsmethoden in der Kreide-Tertiär-Grenzschicht nachweisen.
In seinem Vortrag berichtet Prof. Deutsch, Forscher an der Wilhelms-Universität Münster, darüber, wie man diesem „Weltuntergang“ vor 65 Millionen Jahren auf die Spur kam und darüber, was man heute über dieses Ereignis weiß.
Der Vortrag findet im Vortragsaal des Landesmuseums statt, der Eintritt beträgt 2,- €.
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11.4.2012 von der Pressestelle.
Endlich ist er da! Ein heiß ersehnter Wagen aus New York ist wohlbehalten im Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch angekommen.
Der Chevrolet Malibu von Michelle Knapp wurde 1992 bei New York von einem Meteoriten getroffen. Der etwa 12 kg schwere „Peekskill“ durchschlug das Heck des Wagens und kam selbst fast ohne Kratzer davon - nur ein roter Streifen auf dem Himmelsstein zeugte von seinem Zusammenprall. Ab sofort ergänzt der Wagen für etwa 4 Wochen die kürzlich eröffnete Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. „Dieses Auto demonstriert eindrucksvoll die Energie und Geschwindigkeit, mit der Meteore auf die Erde auftreffen. Deswegen sind wir stolz, dass wir dieses begehrte Schauobjekt für unsere Besucher aus den USA hierher holen konnten!“, verkündet Ausstellungskurator, Dr. Ulf Beichle. Das Museum musste lange bangen, ob dieses knifflige Vorhaben gelingen würde. Es galt den Leihgeber zu überzeugen, ein Transportunternehmen für die kostbare Fracht zu finden und eine Lösung zu erarbeiten, wie der „Chevy“ in die Räumlichkeiten des Museums gelangen kann. Am Ende konnten alle nur noch warten und hoffen, dass der Wagen die Überfahrt gut überstehen würde, dass er rechtzeitig aus dem Zoll käme und dass alles genau so hinhauen würde, wie zuvor in der Theorie ausgemalt.
Jetzt ist er da. In einer spektakulären Aktion wurde der Wagen am Mittwoch den 11. April per Lastkran ins Museumsgebäude gehoben und ist nun für Besucher zu bestaunen. „Wie lange genau, da müssen wir noch mal mit dem Leihgeber verhandeln. Aber dank cewe-Color haben wir jetzt auch ein paar tolle Fotos vom Wagen, die wir noch in die Ausstellung integrieren können.“ freut sich Kurator Beichle. Am vergangenen Dienstag stand im engen Terminkalender des Wagens ein Fotoshooting bei cewe-Color und die Firma setzte alles daran den Wagen ins rechte Licht zu rücken.
Bildmaterial (alle Fotos: Wolfgang Kehmeier/Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg):
1_Ankunft des Chevrolet Malibu am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg_Foto_WoKe
2_Hier zeigt sich die durchschlagende Wucht des Meteoriten Peekskill_Foto_WoKe
3_Mit Maßarbeit landet das Schwergewicht im Museum_Foto_WoKe
4_Der Lastkran hebt das begehrte Schauobjekt Zentimeter für Zentimeter in das Museum_Foto_WoKe
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3.4.2012 von der Pressestelle.
Am vergangenen Freitagabend den 30. März wurde mit „Meteoriteneinschlag – Außerirdische Steine im Landesmuseum“ die erste Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg unter Direktor Peter-René Becker feierlich eröffnet.
Knapp 200 geladene Gäste, darunter die niedersächsiche Ministerin für Wissenschaft und Kultur Frau Prof. Dr. Johanna Wanka und Herr Thomas Kossendey, seit März diesen Jahres neuer Präsident der Oldenburgischen Landschaft. Nach einer Begrüßung durch den Museumsdirektor richtete die Ministerin einige Grußworte an die Gäste. Sie betonte in ihrer Rede insbesondere die Bedeutung Niedersachsens als Wissenschafts- und Kulturstandort. Generaldirektor und wissenschaftlicher Leiter des Naturhistorischen Museums in Wien, Herr Prof. Christian Köberl, stimmte das Publikum im Anschluss mit einem anschaulichen Vortrag in die Meteoritenthematik ein. Als einer der führenden Impaktforscher der Welt ging der Wiener insbesondere auf die Kraterbildung im Zuge eines Meteoriteneinschlags ein und zeigte einige beeindruckende Fotos und Grafiken. Hauke Renken ergänzte das Abendprogramm mit musikalischen Zwischentönen am Vibrafon. Der junge Musiker war bereits erfolgreicher Teilnehmer an Wettbewerben von „Jugend musiziert“.
Mit einem einfachen „Die Ausstellung ist eröffnet!“ lud Museumsdirektor Becker die Gäste schließlich zur Erkundung der Ausstellung ein. Gemeinsam führten Herr Becker und Kurator Dr. Ulf Beichle Frau Ministerin Wanka und Herr Kossendey durch die Ausstellung und erläuterten beim Rundgang einige Highlights.
„Meteoriteneinschlag“ ist seit dem 31. März bis zum 16. September für Besucher geöffnet. Die Ausstellung präsentiert neben dem „Benthullen“ - dem größten in Deutschland gefundenen Steinmeteorit, der auch noch aus den hauseigenen Magazinen stammt - eine Vielzahl beeindruckender Originale. Darunter finden sich so seltene Funde wie Mars- und Mondmeteoriten, der fast eine halbe Tonne schwere, größte Eisenmeteorit aus einem deutschen Museum und handgeschmiedete Schmuckstücke aus Meteoriteneisen. Fotos und Filmsequenzen veranschaulichen die Arbeit von Meteoritenforschern und entschlüsseln das Geheimnis, wie sie diese außerirdischen Steine zum Sprechen bringen; Videos und Animationen holen das weite Universum in die Ausstellung und klären die Zusammenhänge zwischen Meteoroiden, Kometen, Sternschnuppen und Boliden. Auch vielfältige Mythen und spannende Geschichten, die sich um Meteoriten, ihre Leuchterscheinungen und ihre irdischen Spuren ranken, sind in der Sonderausstellung thematisiert wie Werke der Malerei und Musik, zu denen sich Künstler haben inspirieren lassen.
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29.3.2012 von der Pressestelle.
Sonderausstellung
Meteoriteneinschlag - Außerirdische Steine im Landesmuseum
ab 31. Mai 2012
Ein exklusiver Steinbrocken aus den hauseigenen Magazinen – der Meteorit „Benthullen“ liefert den Ausgangspunkt für die Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“, die ab 31. März im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen sein wird. Mit gut 17 kg Gewicht ist er der größte jemals in Deutschland niedergegangene Steinmeteorit. Eine Vielzahl weiterer beeindruckender Originale, darunter seltene Funde wie Mars- und Mondmeteoriten, der fast eine halbe Tonne schwere, größte Eisenmeteorit aus einem deutschen Museum und handgeschmiedete Schmuckstücke aus Meteoriteneisen sind in der Ausstellung zu sehen. Zu vielen Originalen erfahren die Besucherinnen und Besucher (Fund-)Geschichten. So etwa beim „Fall“ Peekskill. Der Flug des Meteoriten im Jahr 1992 über dem Osten der Vereinigten Staaten wurde mit Videokameras gleich mehrfach von Amateuren aufgezeichnet. Deutlich erkennbar ist das Zerplatzen des Meteors in der Luft in mehrere Teilstücke, die mit unglaublicher Geschwindigkeit der Erde entgegenrasen. Einer der Steine mit 12 kg Gewicht durchschlug in Peekskill bei New York den Chevrolet Malibu von Michelle Knapp und wurde zum großen Glück für die Forschung unter dem Fahrzeug gefunden. Dieses Auto ist seither ein begehrtes Schauobjekt, demonstriert es doch die Energie und Geschwindigkeit, mit der Meteoriten auf der Erde auftreffen. Dem Kurator der Ausstellung, Dr. Ulf Beichle, ist es gelungen, den Chevrolet für einen begrenzten Zeitraum nach Oldenburg zu holen. Voraussichtlich wird er nach Ostermontag für mindestens 4 Wochen in der Ausstellung zu bestaunen sein.
Die beiden Kernbereiche des Oldenburger Landesmuseums – Natur und Mensch – spiegeln sich auch in der inhaltlichen Ausrichtung der Ausstellung wider: So stehen auf der einen Seite die Meteoriten als Originale, die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse und ihre Einordnung in den Kontext Weltall; dazu gehören mikroskopisch kleine Details wie etwa die Anordnung der Minerale innerhalb eines Meteoriten, aber auch Dimensionen, die erst durch Animationen und Filme erschließbar werden, wie die Lage des Asteroidengürtels in unserem Sonnensystem. Auf der anderen Seite setzt die Ausstellung den Fokus auf die Auseinandersetzung der Menschen in Geschichte und Gegenwart mit den außerirdischen Steinen und ihren Leuchterscheinungen: Die Arbeit der Meteoritenforscher wird mit Hilfe von Fotos und Filmesequenzen nachvollziehbar und ist ebenso ein zentrales Thema wie die sich um Meteoriten rankenden Mythen aus früherer Zeit im europäischen und außereuropäischen Kulturraum sowie ihre Präsenz in der modernen Kunst, im Film und in der Musik.
„Ohne das intensive Netzwerk aus lokalen Gruppen des „Forum Gemeinschaft der Meteoriteninteressierten Deutschland“, der „Astronomischen Vereinigung Oldenburger Sternfreunde“ und überregionalen wissenschaftlichen Kooperationspartnern an Universitäten und Instituten wäre die Ausstellung nicht zu realisieren gewesen.“, so der Museumsdirektor Dr. Peter-René Becker. Erst Leihgaben aus vielen dieser Einrichtungen und verschiedenen Museen ermöglichten es, das Meteoritengeschehen der Welt in dieser Form zu dokumentieren. Die Umsetzung dieser Sonderausstellung wurde durch Sondermittel des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsens und finanzielle Unterstützungen der Oldenburger Landesbank und des Fördervereins des Museums ermöglicht.
Am 1. April um 11.15 findet die erste öffentliche Sonntagsführung statt. Der Kurator der Ausstellung, Herr Dr. Ulf Beichle, wird Interessierte durch die frisch eröffnete Ausstellung begleiten und in die Welt der Meteoriten einführen. Die Kosten belaufen sich auf 2 € zuzüglich des Museumseintritts pro Person.
Splitter des legendären Meteorits “Peekskill”
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20.3.2012 von der Pressestelle.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung
„Meteoriteneinschlag -
Außerirdische Steine im Landesmuseum“
laden wir Sie herzlich zum
Mediengespräch mit Vorbesichtigung
am Donnerstag, den 29. März 2012 um 11:00 Uhr
ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein.
Ein exklusiver Steinbrocken aus den hauseigenen Magazinen – der Meteorit „Benthullen“ – liefert den Ausgangspunkt für die Sonderausstellung, die ab 31. März im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen sein wird. Mit gut 17 kg Gewicht ist er ist der größte jemals in Deutschland niedergegangene Steinmeteorit. Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl weiterer beeindruckender Originale, darunter seltene Funde wie Mars- und Mondmeteoriten, den fast eine halbe Tonne schweren, größten Eisenmeteoriten aus einem deutschen Museum und handgeschmiedete Schmuckstücke aus Meteoriteneisen.
Fotos und Filmsequenzen zeigen Meteoritenforscher bei der Arbeit und entschlüsseln das Geheimnis, wie sie diese außerirdischen Steine zum Sprechen bringen; spektakuläre Videos und Animationen holen das weite Universum in die Ausstellung und klären die Zusammenhänge zwischen Meteoroiden, Kometen, Sternschnuppen und Boliden. Um Meteoriten, ihre beeindruckenden Leuchterscheinungen und ihre irdischen Spuren ranken sich auch vielfältige Mythen und spannende Geschichten; sie sind in der Sonderausstellung ebenso thematisiert wie Werke der Malerei und Musik, zu denen sich Künstler haben inspirieren lassen.
Herr Dr. Becker begleitet Sie mit seinem Team durch diese Sonderausstellung, die hochkarätige Exponate zeigt.
Sie können den Termin nicht wahrnehmen? Melden Sie sich bitte unter presse@naturundmensch.de bei uns; gern schicken wir Ihnen auf Wunsch Text- und Bildmaterial für Ihre Berichterstattung.
Kontakt:
Landesmuseum Natur und Mensch
Damm 38-44; 26135 Oldenburg
Dipl. Biol. Lena Nietschkie
Tel.: 0441/9244-327
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8.3.2012 von der Pressestelle.
Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Jochen Schlüter
am Donnerstag, den 15. März
um 19.30 Uhr
Eintritt 2,- €
Gut zwei Wochen vor Eröffnung der Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag – Außerirdische Steine im Landesmuseum” stimmt Herr Prof. Dr. Jochen Schlüter, Leiter des Mineralogischen Museums in Hamburg, mit einem passenden Vortrag schon einmal auf die kommende Ausstellung am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein. Der Experte berichtet von seiner Meteoritensuche in heißen und kalten Wüsten, führt in die Meteoritenkunde ein und erklärt woraus sich Meteoriten zusammensetzen und wie sie zu erkennen sind. Auch die Frage woher die außerirdischen Brocken kommen, soll dabei zu beantwortet werden. An Beispielen aus Deutschland stellt er bislang bekannte Funde und die von ihnen hinterlassenen Krater vor, um die Zuhörenden anschließend auf eine Bilderreise mitzunehmen.
Der Vortrag findet im Vortragsaal des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg statt.
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17.2.2012 von der Pressestelle.
„O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehen…“
Kuratoren- und Familienführungen, ein Bücherflohmarkt, ein Suchgewinnspiel und andere Mitmachaktionen - am letzten Tag der Sonderausstellung erwartet kleine und große Besucher ab 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.
Ein besonderes Highlight: Geschichtenerzähler und Miniaturschauspieler Jörg Baesecke füllt die kleinste Bühne der Welt mit spannenden Geschichten aus dem Moor. Selbstgestaltete Bühnen-Bilder-Bücher machen seine Worte sichtbar und geben gleichzeitig Raum für die eigene Fantasie.
Ganztägiger Verkauf von Kaffee und Kuchen, ab 14 Uhr auch von frisch gebackenen Buchweizenwaffeln.
Eintritt 2 €, Kinder unter 16 Jahren frei
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